Glanzlicht des modernen Sportstättenbaus

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.deFoto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Abbiegen von der Iserlohner Straße, nach wenigen Metern dann noch einmal eine kleine asphaltierte Gasse befahren und nach rund zwei Kilometer ist sie zu sehen: Die Düsterloh-Arena in Langenholthausen. Ein Glanzlicht des Sportstättenbaus der heutigen Zeit. Wir haben uns im Rahmen des Sportplatz-Checks mit Charly Grote, Vorsitzender des TuS Langenholthausen, kurz geschlossen und das Domizil der Fußballer unter die Lupe genommen.

Zuschauerbereich
Die Sitzplatztribüne in der Düsterloh-Arena verfügt über eine Kapazität für rund 200 Zuschauer. Hinzu kommt noch der Terrassenbereich. „Insgesamt 1000 Fußballfans können ein Spiel gut verfolgen“, erläutert Charly Grote. Die Sitzplatzplatztribüne wurde 2008 zusammen mit dem Kunstrasenplatz neugebaut. Im Jahr 2017 ist dann der Terrassenbereich (plus Sporthaus) neugestaltet worden.

Kabinen / Sanitäre Anlagen
Vier Umkleidekabinen stehen den Spielern zur Verfügung. Eine Kabine für die Schiedsrichter reserviert. Eine Herren- und Damen-Toilette sowie jeweils zwei separate WC-Anlagen sind auf dem Gelände errichtet worden. „Wir haben vier Toilettenanlage, eine ist behindertengerecht“, führt Charly Grote aus.

Parkplätze
Rund 120 Autos können eine Stellfläche auf dem Gelände nutzen. Direkt am Eingangsbereich finden 60 Pkw Platz, oben weitere 40. Zudem kann längst der Straße am Seitenstreifen geparkt werden.

Anfahrtsweg
Von Garbeck über die Iserlohner Landstraße ist die Düsterloh-Arena problemlos zu erreichen und ebenfalls von Arnsberg aus über Balve. „Wir haben bei uns viel Verkehr durch den Tourismus in Richtung HSK und zum Sorpesee. Das schafft unserer Dorf und daher haben wir auch keine Probleme bei den Spielen“, sagt Charly Grote.

Flutlicht
Im Jahr 2008 wurde eine komplett neue Flutlichtanlage installiert, die nicht nur für den Trainings-, sondern auch für den Spielbetrieb geeignet ist. „Eine Wettkampfbeleuchtung“, fügt der TuS-Vorsitzende mit Stolz an.

Spielfläche
Der Kunstrasenplatz (105 mal 70 m) ist 2008 erbaut worden und für überkreisliche Spiele geeignet. Die Firma „Heiler Kunstrasenplatz“, die auch das neue Trainingsgelände von Borussia Dortmund in Brackel erstellt hat, war bei der Ausführung federführend. „Das beste zu diesem Zeitpunkt verfügbare Material haben wir eingebaut“, sagt Charly Grote.

Vereinsheim
Es ist großzügig gestaltet und gerade in den Halbzeitpausen sowie wie vor und nach den Spielen ein beliebter Treffpunkt für Mitglieder und Gäste. Die Theke steht dann ebenso im Mittelpunkt wie die Küche. Auf der Speisekarte stehen Currywurst, Pommes und die Manta-Platte.

Kids-Offerten
Kinder und kleinere Gruppen können das Kleinfeldspielfeld (Kunstrasenplatz) nutzen. Direkt davor befindet sich der Beachvolleyballplatz.

Fazit
„Wir müssen ein wenig Luft holen, von 2008 bis heute haben wir eine Million Euro in die Anlage investiert“, sagt Charly Grote mit Blick auf die Zahlen und weiter: „150.000 Euro haben wir von der Stadt Balve erhalten. Dann hat noch ein Sponsor 100.000 Euro gegeben. Mehrere mittelständische Unternehmen haben zudem rund 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Natürlich haben sich auch viele Langenholthausener mit Privatspenden beteiligt“, erläutert Grote.

Ein wichtiger Faktor sei, so der Vorsitzende im Gespräch mit dieser Zeitung weiter, aber auch gewesen, dass viel Eigenleistung erbracht worden sei. „Die Anlage sucht ihresgleichen“, stellt Charly Grote mit Blick auf die Region stolz fest. Das Sporthaus auf Höhe der Mittellinie zu errichten, war eine grandiose Idee. Auf der Wunschliste steht jetzt noch ein Unterstand für den Kassierer.