Früher Rückstand schockt TuS Langenholthausen

Foto: Rico Schulte, match-day.deFoto: Rico Schulte, match-day.de

Der TuS Langenholthausen muss weiter auf den ersten Sieg in der Fußball-Bezirksliga 4 warten. Am Sonntag gab es bei den Sportfreunden Birkelbach eine 1:3 (0:2)-Niederlage.

Die leise Hoffnung, beim Spitzenreiter vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können, war schon nach gut einer Viertelstunde zerplatzt. Zunächst war Max Schlinkert im Strafraum zu ungestüm in einen Zweikampf gegangen (2.) – den fälligen Foulelfmeter verwandelte Carsten Afflerbach zur Birkelbacher Führung –, dann wurde durch die TuS-Viererkette durch einen Diagonallball ausgehebelt. Nikola Novakov traf mit einem Schuss ins lange Eck zum 2:0 (16.).

Danach wechselte Trainer Uli Mayer den unglücklich agierenden Max Schlinkert aus („Er war zu forsch und ehrgeizig“) und brachte dafür Kevin Grote. „Das war natürlich ein sehr unglücklicher Start“, sagte der TuS-Coach. „Damit war unser Konzept über den Haufen geworfen.“

Chance für Rademacher

Weil Birkelbach jetzt nicht mehr so viel Druck ausübte und Langenholthausen besser ins Spiel kam, verlief die Partie nun ausgeglichener. Und Tim Rademacher hätte bei einer Großchance, als er freistehend über das Tor schoss, durchaus für den Anschlusstreffer sorgen können (40.).

Nach dem Wechsel versuchte der TuS mit spielerischen Mitteln (Mayer: „Das ist uns ganz ordentlich gelungen“) gegen zu halten, musste aber aufgrund des Spielstandes natürlich immer offensiver werden. So kam es wie es kommen musste: Birkelbach traf zum 3:0 durch Sam Jannick Müller (68.), und damit war die Partie dann gelaufen.

In der Schlussphase gelang den Gästen immerhin noch der Ehrentreffer: Marco Lemke verwandelte einen an Tim Rademacher verursachten Foulelfmeter (82.).

Weiter zusammenrücken

Trainer Mayer war mit dem Auftritt seiner Mannschaft trotz der Niederlage gar nicht einmal unzufrieden. „Wir haben die Zweikämpfe angenommen und auch spielerisch gute Ansätze gezeigt.“

Für die kommenden Wochen gibt sich der Coach kämpferisch. „Wir werden weitermachen und noch weiter zusammenrücken“, so Mayer. „Und irgendwann werden wir den Bock umstoßen.“ Vielleicht schon am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den FC Kirchhundem.