Neuzugänge rücken gegen Obersprockhövel in den Mittelpunkt

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Der TuS Langenholthausen, am Mittwoch noch erfolgreich im DFB-Pokal auf Kreisebene, erwartet am Sonntag hohen Besuch. Denn mit SC Obersprockhövel kommt der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Gruppe 2 in die „Düsterloh-Arena“ in L.A. Die Fußballer aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis stellen zur Zeit neben Rot-Weiß Erlinghausen das spielstärkste Team der Liga. Die Rollenverteilung ist somit geklärt: Der Favorit trifft auf den Außenseiter TuS. L.A., der vergangenen Sonntag gegen FC Arpe-Wormbach drei Pluspunkte verbuchte.

„Wir wollen Obersprockhövel ärgern“, nimmt TuS-Co-Trainer Tim Rademacher die Außenseiterrolle für sein Team gerne an. Denn ohne Druck lässt sich gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten gut leben. „Wir wissen schon, dass eine offensivstarke Mannschaft auf uns wartet“, zeigt Rademacher vor dem Gast den nötigen Respekt. Obersprockhövel erzielte bislang 3,6 Tore pro Spiel – eine beeindruckende Zwischenbilanz. Ansonsten wird man sich in L.A. nach der Marschrichtung von Trainer Uli Mayer richten, der am Sonntag wieder an Bord ist. Seine Philosophie: Respekt vor dem Gegner, aber erst einmal auf sich selbst schauen.

Die Hausherren wissen, dass sie gegen SC Obersprockhövel vor allem in Mittelfeld und Abwehr gefordert sind. Bislang kassierte der TuS L.A. 13 Gegentore. Ein Abwehrbollwerk sieht anders aus. Allerdings legte die Vereinsführung, was die Defensive betrifft, noch einmal nach. Mit den ehemaligen Regionalliga- und Oberligaspielern Robin Hoffmann und Jan Apolinarski ist mehr Stabilität in die Mannschaft gekommen. Die beiden Routiniers sind gegen den Tabellenführer besonders gefordert. Nur wenn es ihnen gelingt, Mittelfeld und Abwehr Halt zu verleihen, ist eine Punkteteilung möglich.

Nicht dabei sind Gian-Marco De Luca und Tim Schulte-Schmale nach ihren Ampelkarten in Arpe/Wormbach. Auch wenn die Konstellation der Partie es nicht vermuten lässt, chancenlos ist der heimische Landesligist auf keinen Fall. Denn Spiele gegen Top-Teams entwickeln auf dem „Düsterloh“ oft ihre eigene Dynamik.