Trainingsauftakt: In Langenholthausen rollt wieder der Ball

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Die Staffel 4 der Fußball-Bezirksliga wird von vielen Experten gerne auch die „Bundesliga des Sauerlands“ genannt. In dieser hat der TuS Langenholthausen in der vergangenen Saison eine ausgezeichnete Rolle gespielt. Das soll in der neuen Spielzeit genauso sein.

Das machte TuS-Trainer Uli Mayer zum Auftakt der Vorbereitung deutlich. „Wir wollen unsere Spielphilosophie beibehalten“, sagt der Langenholthauser Coach. Ballbesitz, Tempofußball und gelungener Spielaufbau sollen auch in der Saison 2018/2019 ein Markenzeichen der Kicker vom Düsterloh sein. Wobei der Coach aber Verbesserungsmöglichkeiten sieht: „Die Konzentration in unserem Spiel müssen wir steigern. Wir haben da schon noch Lehrgeld gezahlt“, erinnert Mayer an die Spiele wie gegen den BC Eslohe oder gegen den VfB Marsberg und den SV Herdringen, als man trotz des großen Potentials Punkte liegen ließ. Erinnerungen, die dem Coach des Düsterloh-Klubs schmerzen. „Ich kann nicht verlieren“, sagt Uli Mayer.

Kader zusammenhalten

Die Verantwortlichen des TuS Langenholthausen haben alles dafür getan, dass ihr Trainer sich im neuen Fußballjahr noch weniger ärgern muss. „Wir können nur für die Rahmenbedingungen sorgen. Und da ist es uns gelungen, den Kader mit den Leistungsträgern zusammenzuhalten“, sagt Daniel Zöller, der Geschäftsführer des TuS. Wobei der Kader – der 24 Spieler umfasst – sogar noch effektiv verstärkt wurde. So hat mit Philipp Fischer ein weiterer Landesliga-erprobter Kicker den Weg zum Düsterloh gefunden. „Ich sehe ihn bei uns auf der Außenbahn“, sagt Uli Mayer über den Bruder von TuS-Torjäger Falk Fischer. Der Stürmer bekommt in der neuen Saison Unterstützung von Malik El Mohammed. „Malik ist ein kopfballstarker, torgefährlicher Spieler“, freut sich Mayer über den Spieler, der vom TuS Sundern nach „LA“ kam. Mit Hendrik Grote und Torsten Trebbing erhalten zwei blutjunge Talente – die noch A-Jugend spielen könnten – die Chance, sich in der Bezirksliga zu bewähren. „Bei uns hat jeder seine Chance“, traut Uli Mayer den Youngstern einiges zu.

Das sieht man auch daran, dass Mayer den Mannschaftsgedanken in den Mittelpunkt rückt. „Bei uns werden alle gebraucht“, sagt Uli Mayer über seinen 24er Kader. „Ich erwarte, dass jeder bereit ist für den Teamkollegen mal auf eigene Spielanteile zu verzichten. Das ist für uns sehr wichtig“, sagt der TuS-Trainer. Die Interessen der Mannschaft stehen immer über denen eines einzelnen. Ein Satz, der auch als Motto für die komplette Saison gelten kann.

Gedanken über die Konkurrenz

Ansonsten hat sich am Düsterloh nicht viel verändert. Mit Jonas Köster (SG Balve/Garbeck) und Tim Allenstein (berufliche Gründe) haben sich zwei Spieler verabschiedet. Kevin Grote wird die zweite Mannschaft verstärken. Zunächst muss man beim Düsterloh-Team auch noch auf Tim Rademacher verzichten, der sich einer Meniskusoperation unterzogen hat.

Ansonsten bleibt man sich am Düsterloh treu. Zum Beispiel sind Gedanken über die Konkurrenz nur eine Randnotiz. „Wir haben mit uns genug zu tun. Auf das andere haben wir doch keinen Einfluss“, sagt Mayer, der Teams wie Langscheid/Enkhausen oder den TuS Sundern im Kreis der Aufstiegskandidaten sieht. Selbst will man am Düsterloh auch oben mitspielen. Kein Wunder bei der Ausgangslage.