Passende Worte vom Präsidenten

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Für „Charly“ Grote war es offenbar eine Herzensangelegenheit. Der erste Vorsitzende des Fußball-Bezirksligisten TuS Langenholthausen ließ es sich vor dem letzten Saisonspiel gegen den SV Schmallenberg/Fredeburg (2:3) nicht nehmen, die Akteure zu verabschieden, die den Düsterloh verlassen und künftig bei anderen Vereinen aktiv sein werden.

Die Liste der zu würdigenden Protagonisten war am Sonntagnachmittag lang. Aber „Charly“ Grote bedachte jeden Einzelnen mit passenden Worten. Zwar ging seine Ansprache ob der wenige Meter entfernt lautstark feiernden Kicker des SV Arnsberg 09, die mit ihrem 7:0 bei der TuS-Zweiten den Aufstieg in die Kreisliga A perfekt gemacht hatten, ein wenig unter. Aber auch die Probleme mit dem teilweise aussteigenden Mikrofon meisterte der Chef souverän und mit einer für ihn so typischen Portion Humor.

Würdigung für Michael Erzen

Von den verabschiedeten Akteuren seien einige „Hauptdarsteller“ herausgehoben. Da wäre natürlich Spielertrainer Michael Erzen, den Grote mit besonders vielen Worten bedachte. „Danke für zwei sehr erfolgreiche Jahre in der Bezirksliga, es ist dein Verdienst, dass wir das hingekriegt haben“, würdigte Grote den Routinier, der künftig ja beim Landesligisten SV Hohenlimburg 10 spielen wird.

Co-Trainer Cesare Deleo, der die A-Jugend des FSV Werdohl übernehmen wird, der am Sonntag nicht anwesende Sebastian Rosbach (wird Jugendcoach bei Rot-Weiß Essen), Markus Erzen (kehrt zum SSV Allendorf zurück) sowie Baris Caliskan und Ömer Günes, die den Düsterloh mit noch unbekanntem Ziel verlassen – auch diese Akteure wurden mit dankenden Worten, Geschenken und Fotos verabschiedet.

Großer Verlust

Ein großer Verlust ist sicherlich der Fortgang des Betreuer-Ehepaares Dorothea und Markus Findeisen, die es zum TuS Sundern zieht, wo der Nachwuchs aktiv ist. „Die Beiden haben acht Jahre lang hervorragende Arbeit geleistet, die werden uns besonders fehlen“, sagte Grote.

Die Verabschiedungen wurden von Dennis Zöller „co-moderiert“. Der ebenfalls ausscheidende Kapitän indes verzichtete auf ein Geschenk. Schließlich wolle er den TuS als seit kurzem amtierender Geschäftsführer nicht unnötig schädigen. Zöller wird sich nach 21 Jahren als aktiver Fußballer nun vornehmlich seinen Aufgaben hinter den Kulissen der Düsterloh-Kicker widmen – ein Comeback ist sicherlich ausgeschlossen.

Last but not least: Auch Volker Schwartpaul wurde verabschiedet. Der Langenholthausener hört als Betreuer der TuS-Zweiten auf.