Erzen warnt vor der Euphorie des Aufsteigers

Foto: Miriam Kind, Westfalenpost

Das Gesicht des Teams hat sich verändert, nicht aber die Ausrichtung. Fußball-Bezirksligist TuS Langenholthausen will sich in der Staffel 4 weiter etablieren.

Spielertrainer Michael Erzen ist vor dem Saisonauftakt am Sonntag gegen Aufsteiger TuRa Freienohl (15 Uhr, Sportplatz Düsterloh) sehr positiv gestimmt. „Die Vorbereitung war gut, die Ergebnisse waren gut – wir brauchen uns vor keinem Gegner zu verstecken“, sagt der 33-jährige Coach.

Das Saisonziel teilt er in zwei Aspekte aus. „Als Trainer möchte man natürlich so hoch wie möglich kommen“, sagt Erzen. „Aber das erste Ziel ist, so schnell es geht den Klassenerhalt zu sichern.“

Und dann? „Ich wünsche mir, dass wir einen Tacken besser abschneiden als in der vergangenen Saison“, so Michael Erzen. „Da haben wir in der Hinrunde zu oft unentschieden gespielt und in der Rückrunde zahlreiche Spiele in den letzten Minuten verloren. Da wollen wir uns natürlich steigern.“

Dass man zum Start auf einen Neuling trifft, stört Erzen nicht wirklich. „Es ist sicher ein Unterschied, ob man auf einen Absteiger oder einen Aufsteiger trifft. Bei Freienohl herrscht garantiert noch große Euphorie, das macht sie sicherlich zehn Prozent stärker“, so der TuS-Coach.

Aber er vertraut seiner Mannschaft, die er gegenüber der Vorsaison als nicht so ausrechenbar einschätzt. „Wir sind auf allen Positionen gut besetzt, und vielleicht können wir im Saisonverlauf für einige kleine Überraschungen sorgen“, so Erzen.

Als Aufstiegsfavoriten sieht der Langenholthausener Spielertrainer die Teams vom SV Hüsten 09, Sus Langscheid/Enkhausen und TuS Sundern.