TuS dreht Partie in Freienohl

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.deFoto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Der TuS Langenholthausen ist auch mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet und hat sich in dreifacher Überzahl mit 3:1 bei TuRa Freienohl durchgesetzt.

Beide Mannschaften tasteten sich in der Anfangsphase ab, ehe die Partie in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit richtig Fahrt aufnahm. In der 28. Minute entschied Schiedsrichter Tim Feldmann auf Strafstoß für Freienohl, den Janik Hülsmann sicher unten links verwandelte und Langenholthausen damit den ersten Gegentreffer nach 514 gegentorlosen Minuten einschenkte. Damit aber nicht genug, stand nach einer starken Rettungstat von TuRa-Keeper Dirk Potofski, der in der 36. Minute gegen Dominik Beutler glänzend rettete, wieder der Unparteiische im Fokus, der Dominik Beule in der 36. Minute mit der roten Karte des Feldes verwies. Daraufhin wurde die Partie hektischer und Freienohl dezimierte sich noch vor dem Seitenwechsel ein weiteres Mal, da Maurice Neise gegen Dominik Beutler deutlich zu spät kam und wegen überharten Einsteigens ebenfalls vom Platz flog (45.+3).

Damit agierte der verlustpunktfreie Tabellenführer, bei dem Marco Lemke für den verletzten Dominik Beutler ins Spiel kam, im zweiten Durchgang in doppelter Überzahl und wusste diese nur 24 Sekunden nach Wiederbeginn auszunutzen, als Julian Kellermann eine Flanke mit dem Fuß über die Linie drückte (46.). Fortan spielten nur noch die Gäste, die in der 51. Minute die Partie durch eine Kopie des Ausgleichstreffers, bei dem wieder Julian Kellermann zum Abschluss kam, bereits gedreht hatten. Freienohls Keeper Dirk Potofski, der später verletzungsbedingt durch Calvin Droste ersetzt werden musste, geriet unter Dauerbeschuss und musste in der 57. Minute ein drittes Mal hinter sich greifen, als Falk Fischer mit dem 3:1 schon für die Vorentscheidung sorgte. TuRa war geschlagen und nur noch bemüht, das Ergebnis einigermaßen in Schacht zu halten, was auch gelang, obwohl mit Marc Werner kurz vor Schluss noch wegen Meckerns ein weiterer TuRa-Akteur vorzeitig zum Duschen geschickt wurde (86.) und die Rot-Weißen die Partie somit mit nur acht Spielern zu Ende brachten.