Erzen: Müssen da gemeinsam durch

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Die sportliche Situation am Düsterloh ist aktuell so trist wie das Wetter der letzten Tage. Drei Pleiten in Folge und nun der schwere Gang zum Bezirksliga-Titelanwärter SV Hüsten 09. Es gibt wahrlich leichtere Dinge, als dieser Tage, Spielertrainer beim TuS Langenholthausen zu sein. Doch Michael Erzen strahlt weiterhin Optimismus aus.

„Natürlich stockt es aktuell bei uns, aber wir müssen da gemeinsam durch“, so der 33-jährige. Individuelle Aussetzer, gepaart mit taktischen Fehlern in der Rückwärtsbewegung sind derzeit die Mixtur, die am Düsterloh keinem so wirklich schmeckt.

Sicherheit erarbeiten

„Wir müssen uns Sicherheit im Spiel erarbeiten, indem wir kompakt stehen und zunächst Dinge wie Lauf- und Zweikampfbereitschaft in die Waagschale werfen“, fordert Erzen die Rückbesinnung auf die Grundtugenden.

Vor allem das kleine Fußball-ABC ließen Ömer Günes und Co. zuletzt häufig vermissen. Denn die Leidenschaft im Spiel gegen den Ball nach eigenem Ballverlust ist bei den Offensivkräften des TuS nicht sonderlich ausgeprägt.

„Dadurch hat der Gegner Räume, die wir nicht schließen können, weil wir nicht schnell genug hinter den Ball kommen. Das muss sich ändern, ansonsten sind wir chancenlos“, stellt Erzen vor der Partie in Hüsten klar.

Mannschaftssitzung

Denn die bislang ungeschlagene Garbe-Elf verfügt mit Chedli Melki oder Philipp Völker offensiv über herausragende Individualisten, die angebotene Räume eiskalt ausnutzen werden. Diese Probleme wurden am Dienstag auch in einer Mannschaftssitzung thematisiert und davon war der TuS-Coach recht angetan.

„Die Jungs haben es genauso gesehen wie ich, wir sind uns einig, dass wir die Partien vom Anstoß an aggressiv angehen müssen und nicht erst, wenn wir hinten liegen.“

Vier Punkte bis zur Abstiegszone

Hinten liegt der TuS aktuell auch in der Tabelle, nur noch vier Zähler trennen Marco Lemke und Co. noch vom Rotlichtbezirk der Staffel 4. „Damit beschäftige ich mich aber nicht, denn wir müssen erst einmal auf uns schauen. Wir sind in der Lage Spiele zu gewinnen, die Qualität ist definitiv da“, so Erzen.

Am Sonntag wird auch er wissen, ob die sportliche Stimmung am Düsterloh frostig bleibt oder sich endlich wieder aufhellt!