Irre Schlussphase kostet TuS den Sieg in Hünsborn

Foto: Rico Schulte, match-day.de

Zweite Saisonniederlage für den Fußball-Landesligisten TuS Langenholthausen nach einem 1:2 (1:0) bei Rot-Weiß Hünsborn.

An diese Schlussphase werden Uli Mayer und seine Spieler noch lange zurückdenken: 86 Minuten waren gespielt beim Stand von 1:1 als Lukas Kessler über die rechte Seite ging, in den Strafraum zog und dort vom Hünsborner Jan Prothmann unsanft gestoppt wurde. Elfmeter für Langenholthausen. Entgegen aller Klischees trat der gefoulte Lukas Kessler selbst an – und verschoss. Hünsborns Torhüter Marius Grebe parierte, doch der Abpraller landete wieder bei Kessler.

Elfmeter vergeben, Elfmeter kassiert

Statt den Ball am Fünfereck querzulegen, versuchte er selbst den Abschluss und fand wieder in Grebe seinen Meister. „Diese Situation regt mich ziemlich auf. Nicht, dass der Elfmeter verschossen wurde, das kann immer passieren. Aber dass danach nicht der Querpass kommt, war der Knackpunkt. Dann wäre die nächste Szene nicht entstanden“, schimpfte Langenholthausenes Trainer Uli Mayer nach dem Spiel, denn die folgende Szene sollte die Partie entscheiden.

Hünsborn schlug den Ball nach vorne, im Strafraum kam Daniel Niklas an den Ball, bekam die Kugel nicht richtig mitgenommen und wurde dann von Horst da Silva zu Fall gebracht. Wieder Elfmeter. Dieses Mal für Hünsborn. Deren Torjäger Luca Künchen ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und sorgte für den letztlich entscheidenden Treffer. „Hünsborn hatte aus dem Spiel heraus keine einzige Chance. Unser Torhüter hat nichts zu tun. Und dann sorgen wir selbst dafür, dass sie zu ihren Toren kommen“, ärgerte sich Mayer. Denn auch das 1:1 fiel per Elfmeter. Künchen war da bereits der Torschütze.

Hoffmann mit dem Führungstreffer

Dieser Pfiff kam in der 67. Minute nach einem angeblichen Handspiel von Oliver Kaminski im Strafraum. Bis zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste nicht unverdient durch einen Freistoß von Robin Hoffmann in der zehnten Minute, den der Mittelfeldspieler mit doppelter Unterstützung des Innenpfostens aus 16 Metern rein schlenzte. „Es ist ärgerlich, weil wir die Chancen hatten, um das Spiel zu gewinnen. Aber wir haben sie einfach zu fahrlässig vergeben“, resümierte Mayer.