Balver Junge wechselt an den Düsterloh

Der Nächste bitte! Fußball-Landesligist TuS Langenholthausen verstärkt weiter seinen Kader für die kommende Saison. Auch bei Zugang Nummer neun setzt Trainer Uli Mayer auf die Jugend. Arbi Najpi kommt aus der Westfalenliga-U19 von Westfalia Soest an den Düsterloh.

„Arbi ist ein Spieler, den wir bereits seit Jahren auf dem Schirm haben. Er wohnt in Balve, wollte aber die Jugend in Soest erst zu Ende spielen. Wir hätten ihn gerne schon im vergangenen Jahr verpflichtet und dann in den Seniorenbereich hochgezogen. Umso erfreuter sind wir, dass es jetzt geklappt hat“, erklärt Langenholthausens Trainer Uli Mayer die Hintergründe der Verpflichtung.

Universell einsetzbar

Najpi könne in der Defensive universell eingesetzt werden. „Er kann Links- oder Außenverteidiger oder auch im defensiven Mittelfeld spielen“, freut sich der Müscheder auf einen polyvalenten jungen Spieler. Nach Horst da Silva Fereira ist Najpi der zweite Spieler aus Soest, der den Weg nach Langenholthausen findet.

„Wir entscheiden uns ja bewusst dafür, junge Spieler zu holen, damit wir sie jetzt schon einmal aufbauen können. Wir sagen den Jungs in den Gesprächen immer, dass wir langfristig mit ihnen planen. Sie müssen die Ruhe und die Nerven bewahren. Wenn sie mal eine längere Durststrecke durchlaufen, gehört das auch zur Entwicklung dazu. Wer sich dann durchbeißt, wird später auch keine Probleme haben“, kennt Mayer die Ungeduld vieler junger Spieler.

Mit der Najpi-Verpflichtung sind die Aktivitäten des TuS Langenholthausen aber noch nicht abgeschlossen. „Wir haben jetzt neun Spieler verpflichtet, ein zehnter wird noch kommen. Auf der anderen Seite stehen vier Abgänge“, zählt Mayer auf. Bewusst entscheiden sich die Verantwortlichen für einen großen Kader. Das Verletzungspech der Vergangenheit war eine Lehre für den Balver Landesligisten. „Wir werden einen so großen Kader brauchen, weil ich nach der langen Pause fest damit rechne, dass es zu vermehrten Verletzungen kommen wird. Wir müssen in der Vorbereitung darauf achten, dass wir die Jungs langsam heranführen. Deshalb habe ich auch acht bis neun Wochen Vorbereitungszeit eingeplant“, betont Uli Mayer.

Langsame Steigerung

Dabei wird er langsam vorgehen, um der langen Pause Rechnung zu tragen. „In den ersten Wochen werden wir nur zwei oder drei leichte Einheiten machen und das allmählich steigern. Auch Spiele mache ich erst später aus, denn bis die Jungs über 90 Minuten gehen können, wird es dauern“, ist Mayer sicher.

Der TuS Langenholthausen hatte sich in den vergangenen Monaten bereits mit Brian Mika Lengelsen (RSV Meinerzhagen) verstärkt, dazu mit Matthias Ernst (SV Affeln), Horst da Silva Fereira (Westfalia Soest), Jan-Elias Clement (SV Arnsberg), Leonhard Diehl (FC Iserlohn), Bastian Horch (SV Hüsten), Orcun Akpinar (TuS Sundern) und Torben Ochs (SF Hüingsen).