Zwei Spieler verlassen den TuS Langenholthausen

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Es war der 16. August des vergangenen Jahres. An diesem Tag qualifizierte sich Fußball-Landesligist TuS Langenholthausen mit einem 3:0-Erfolg bei der SG Herdringen/Müschede für das Pokalfinale des Fußballkreises Arnsberg. Der TuS bezahlte aber den Finaleinzug teuer, denn in jener Partie zog sich Jannik Hülsmann eine schwere Knieverletzung zu. Damals konnte keiner ahnen, dass es wohl Hülsmanns letztes Spiel im TuS-Dress gewesen ist. Denn der Fußballer wird in der kommenden Spielzeit für den Westfalenligisten SC Neheim auflaufen. Die Personalplanungen laufen beim Landesligisten derzeit auf Hochtouren. Und die Personalie Hülsmann ist nicht der einzige Abgang den die Düsterloh-Kicker aktuell verkraften müssen. Denn Julian Kellermann wird seinen besten Freund zum Binnerfeld-Klub in die Lampenstadt begleiten.

Vereinsspitze wenig überrascht

„Das ist aber nichts Außergewöhnliches“, mag sich TuS-Trainer Uli Mayer hinsichtlich der beiden Abgänge aber nicht lange grämen. Auch Langenholthausens Vereinschef „Charly“ Grote sieht bei den beiden Wechsel nichts Außergewöhnliches. „Das ist nun mal halt so“, sagt Grote. Der Goldbäcker sieht seinen Klub aber bestens aufgestellt. „Wir sind da noch in Gesprächen“, sind die Saisonplanungen 2021/2022 noch nicht abgeschlossen.

Namen mag „Charly“ Grote aber noch nicht verkünden. „Erst einmal freue ich mich darüber, dass die meisten bei uns bleiben. Sie wollen das fortsetzen, was wir angefangen haben. Und die bisherigen Gespräche haben gezeigt, dass wir schon ein interessanter Verein sind. Ein Klub, der nach oben schaut“, mag sich der TuS-Boss mit dem bisher Erreichten in der Staffel 2 der Landesliga nicht zufrieden geben. Bei den „Neuen“ wird dann auch noch ein Torwart dabei sein. Denn wie „Charly“ Grote verrät, wird Sebastian Beutler doch nicht zum Düsterloh zurückkehren. Dem Keeper – bisher beim Bezirksligisten SV Geisecke im Einsatz – ist der Aufwand zu hoch.

Spitze in Richtung Neheim

Das man im Neheimer Binnerfeld die Zusagen von Jannik Hülsmann – dessen Vater ist sportlicher Leiter beim Westfalenligisten – und von Julian Kellermann als die Rückkehr der verlorenen Söhne beschreibt, lässt „Charly“ Grote schon ein wenig schmunzeln. „Die beiden mögen vielleicht beim SC Neheim in der Jugend gespielt haben, dass richtige Spielen gab es aber am Düsterloh“, so der Funktionär mit einer verbalen Spitze in Richtung des SC Neheim.