Erfolgstrainer Uli Mayer verlängert Kontrakt bis 2022

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Als sich der TuS Langenholthausen vor Beginn der Saison beim Veltins-Cup in Langscheid bis auf die Knochen blamierte, da war Trainer Uli Mayer nicht nur restlos bedient, er verspürte auch wenig Lust, über die Saison 2020/2021 hinaus als Coach seine Arbeit fortzusetzen. Umso erfreuter ist TuS-Präsident Charly Grote, dass Mayer jetzt seinen Kontrakt bis ins Jahr 2022 verlängerte.

In diesem Zusammenhang ist es Grote wichtig zu erklären, dass es dem erfolgreichen Trainer nicht um eine bessere Honorierung seiner Arbeit gegangen sei, sondern um die Perspektive, in Zukunft eine Mannschaft in der Landesliga zu coachen, die sich im oberen Drittel der Tabelle festsetzt. Diesen Wunsch will der Vorstand ihm erfüllen, so weit es in seiner Macht steht.

Das bedeutet für den TuS-Präsident: „Wir müssen unseren Kader gemeinsam mit Uli verstärken, so beispielsweise in der Defensive.“ Erste Ansätze scheint es zu geben, um diese Baustelle zu beseitigen. Denn mit Philipp Fischer könnte ebenso ein ehemaliger Abwehrstratege auf den „Düsterloh“ zurückkehren wie Torben Ox. Derzeit noch bei den Sportfreunden in Hüingsen am Ball. Auch Torhüter „Sebi“ Beutler, der nach Saisonschluss 2020 den TuS L.A. in Richtung Dortmund verließ, soll mit einer Rückkehr zu den Grün-Weißen liebäugeln.

Dass Mayer wieder mehr Spaß an seiner Arbeit hat, auch wenn er und seine Truppe durch Corona ausgebremst wurden, liegt sicherlich daran, dass sich der Vorstand bewegt hat, nachdem er äußerst knurrig von Langscheid nach Langenholthausen zurückgekehrt war. Die Verantwortlichen beeilten sich, die Defensiv-Abteilung, Schwachpunkt der 1. Mannschaft, aufzurüsten. Mit „Apo“ Apolinarski und Robin Hoffmann verpflichtete der TuS-Vorstand zwei Fußballer, die menschlich und sportlich eine Bereicherung für den Landesligst vom „Düsterloh“ sind, der hofft, dass bald wieder Normalität Einzug in den Sport hält.