TuS taktiert den SV Brilon aus

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Der Knoten ist nun auch beim Fußball-Landesligisten TuS Langenholthausen geplatzt. Beim SV Brilon gelang der Mannschaft von Uli Mayer ein 2:0 (1:0)-Erfolg.

„Das war ein gut geplantes Spiel. Brilon hat genauso gespielt wie wir es im Vorfeld erwartet haben“, freute sich Mayer über sein richtiges Näschen bei der Spielvorbereitung. Die Hausherren versuchten in erste Linie durch Standardsituationen Gefahr auszustrahlen, was die Gäste aus Balve gut unterbinden konnten.

„Sie haben sehr kompakt gestanden und die Räume eng gemacht, was uns vor allem eines abverlangt hat: Ruhe“, betonte Mayer. Geduldig spielten die Langenholthausener ihren Stiefel runter, in der Hoffnung die entscheidende Lücke im Briloner Defensivbollwerk zu finden.

Diese Möglichkeit bot sich in der 29. Minute als sich Gian-Marco De Luca im Strafraum durchsetzte und den Überblick behielt. Sein Querpass fand den Fuß von Falk Fischer, der problemlos zum 1:0 aus Gästesicht einschob.

De Luca mit der Entscheidung

Danach erhöhten die Briloner den Druck. „Sie sind offensiver geworden und haben uns durch frühes Pressing unter Druck gesetzt. Das war für uns schon schwer zu spielen“, gestand Mayer. Chancen, das Spiel zu entscheiden hatte der TuS dennoch. De Luca und Fischer vergaben ihre Möglichkeiten, sodass es bis zum Ende spannend blieb. Erst in der letzten Minute der regulären Spielzeit fiel die Entscheidung.

Einen Schuss von Lukas Kessler konnte SV-Torhüter Marcel Kickert noch abwehren, doch der Ball landete vor den Füßen von Gian-Marco De Luca, der Kickert noch ausspielte und zum 2:0 vollendete.

Haarmann verletzt raus

„Das war ein absolut verdienter Sieg für uns und drei wichtige Punkte, um unten aus dem Tabellenkeller rauszukommen. Jetzt gilt es nächste Woche in Arpe nachzulegen“, betonte der Müscheder auf der Langenholthausener Trainerbank, der wieder einen personellen Rückschlag hinnehmen musste. Bereits nach 24 Minuten musste Oliver Haarmann das Feld mit einer Oberschenkelverletzung verlassen. „Das ist gerade wirklich wie verhext. Ständig verletzen sich unsere Abwehrspieler. Jetzt sind Matthes Schröder und Jan Apolinarski endlich wieder dabei, da verletzt sich mit Olli der nächste“, erläuterte Mayer. Durch den ersten Saisonsieg schiebt sich der TuS auf den zwölften Tabellenplatz.