„Finale dahaom“: Es ist angerichtet

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Wenn am späten Sonntagabend in Lissabon die Fußballer des FC Bayern München und von Paris St. Germain den Champions League Sieger 2020 ausspielen, wird im Fußballkreis Arnsberg der Pokalsieger der Sasion 2019/2020 feststehen. Der TuS Langenholthausen und TuRa Freienohl bestreiten Sonntag um 15 Uhr das Finale um den großen Wanderpokal und das Ticket für den Westfalenpokal in der „Düsterloh-Arena“. Kein Wunder, dass beim heimischen Landesligisten das Endspiel der großen Bayern erst einmal nur eine Randnotiz ist.

Vor Wochenfrist hatte TuS-Trainer Uli Mayer bereits gesagt, dass es in solchen Spielen nicht um einen Schönheitspreise geht. „Diese Spiele muss man einfach gewinnen“, zählt für den Langenholthauser Trainer am Sonntag dann nur der eigene Pokalsieg – auch wenn er Fan des FC Bayern München ist. „Der Coach hat der Mannschaft immer wieder klar gemacht, dass der Pokalwettbewerb wichtig ist. Vor zwei Jahren haben wir das Finale verloren – jetzt sollten wir dran sein, gibt sich TuS-Präsident „Charly“ Grote äußerst optimistisch. Zumal es für den TuS ein außergewöhnliches Pokalwochenende werden kann.

Bereits am Samstag spielt die 2. Mannschaft des TuS L.A. um 17 Uhr gegen SV Hüsten 09 um den Reservepokal des Fußballkreises Arnsberg. Komplementiert wird die Finalreihe durch das Endspiel um den Alt-Herren-Pokal zwischen der SG Sundern/Westenfeld und dem SSV Küntrop. Das Duell der Fußball-Oldies beginnt am Samstag um 14.30 Uhr.

Dass sich die Grün-Weißen gleich nach zwei Pokalsiegen sehnen, dürfte niemanden überraschen. „Das wäre eine Riesensache“, sagt Grote. Doch es gibt nicht nur die Gegner auf den Sportplatz – der TuS ist auch als Gastgeber gefordert, der die Corona-Hygieneordnung umsetzen muss . So hatte im Vorfeld des Pokalwochenendes TuS-Geschäftsführer Andreas Aßhoff alle betroffenen Vereine und die Öffentlichkeit über die einzuhaltenden Regeln informiert.

„Die Halbfinalspiele haben gezeigt, dass einigen Spielern und Zuschauern nicht bewusst ist, dass sie ohne Mund-/Nasenschutz keinen Zutritt zur Sportanlage bekommen. Diese wird – sobald die Personenzahl von 300 Menschen erreicht ist – geschlossen“, führt Andreas Aßhoff noch einmal aus. Genauso wichtig ist, dass eine Anwesenheitsliste mit allen Namen der Zuschauer erstellt wird. Das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes ist beim Betreten der Sportanlage und auf dem Weg zu den Plätzen Pflicht. „Die Maske darf nur am eigenen Sitz- oder Stehplatz abgenommen werden“, fügt Grote noch hinzu. Der TuS hat zudem einen separaten Ausgang von der „Düsterloh-Arena“ erstellt. Der Einlass erfolgt an gewohnter Stelle (Drehkreuz). Der Ausgang ist auf der gegenüberliegenden Seite. Die organisatorischen Dinge sind somit geklärt.

„Für die Siegerehrung ist der Kreis zuständig“, hofft nicht nur Grote darauf, dass seine Mannschaften bei diesem Akt im Mittelpunkt stehen werden. Nach seiner Verletzung aus dem Pokalspiel gegen die SG Müschede/Herdringen wird für Janik Hülsmann nur die Zuschauerrolle bleiben. Und auch das Mitwirken von Kapitän Falk Fischer (Zerrung) hängt noch am seidenen Faden.

Das Pokalwochenende im Überblick:

Samstag, 22. August
Endspiel Alt-Herren-Pokal
SG Sundern/Westenfeld – SSV Küntrop
Anstoß: 14:30 Uhr Sportplatz Düsterloh

Endspiel Reservepokal
TuS Langenholthausen II – SV Hüsten 09 II
Anstoß: 17 Uhr Sportplatz Düsterloh

Sonntag, 23. August
Finale Kreispokal Arnsberg
TuS Langenholthausen – TuRa Freienohl
Anstoß: 15 Uhr Sportplatz Düsterloh