„Finale dahoam“: TuS L.A. will beide Pokale gewinnen

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Das kann ein traumhaftes Pokalwochenende werden. Im Halbfinale des DFB-Pokals auf Kreisebene des Fußballkreises Arnsberg buchte am Sonntag der TuS Langenholthausen das Ticket für das Finale am Sonntag, 23. August, in der „Düsterloh-Arena“ und machte damit den grün-weißen Pokaltraum perfekt. Im Halbfinale bezwang man die SG Herdringen/Müschede mit 3:0 (1:0). Im Finale trifft man auf Bezirksliga TuRa Freienohl, der sich nach Elfmeterschießen gegen den TuS Sundern durchgesetzt hatte.

Das Wochenende kann für den TuS L.A. außergewöhnlich werden. Denn im Endspiel um den Arnsberger Reservepokal, das am Samstag, 22. August, auch auf dem „Düsterloh“ stattfindet, trifft die Zweitvertretung des Landesligisten auf den SV Hüsten 09 II. „Das hatten wir uns so gewünscht“, war TuS-Chef Charly Grote die Vorfreude auf das „Finale dahoam“ anzumerken.

Eine tolle Kulisse – trotz Corona-Schutzmaßnahmen – sollte an beiden Tagen gesichert sein. Für Charly Grote dürfte der Sonntag zusätzlich etwas Besonderes werden. Denn mit Gustav Zacharias, einem der Freienohler Macher, verbindet ihn eine Freundschaft. Allerdings gab es beim Sieg auf den Lütkewiese in Müschede auch einen bitteren Beigeschmack. Denn TuS-Kicker Janick Hülsmann musste mit einer heraus gesprungenen Kniescheibe ins Krankenhaus gebracht werden, wo sie ihm wieder eingerenkt wurde.

Nach einer weiteren Untersuchung am heutigen Dienstag dürfte bald Klarheit herrschen. Das Endspiel wird aber ohne den Pechvogel stattfinden. Was auch deshalb den Fußballer schmerzen dürfte, spielte er vor seiner Zeit am Düsterloh bei TuRa Freienohl. „Das ist schon bitter. Aber solche Dinge passieren leider“, sagte TuS-Trainer Uli Mayer. Dem Langenholthauser Übungsleiter war der Stolz auf seine Mannschaft deutlich anzumerken. „Die Jungs haben das Spiel sehr seriös abgearbeitet. Wir haben nichts zugelassen“, machte der in Müschede wohnende Mayer deutlich, dass der in der A-Liga beheimatete Gegner den Balver Branchenführer aber auch gar nicht forderte. „Die hatten eine Chance im ganzen Spiel. Aber die hat unser Torwart Martin Klima prima zunichte gemacht. Der Landesligist ließ dagegen einige Torchancen liegen. „Wir hätten sechs, sieben Tore erzielen können“, war der Langenholthauser Coach mit der Chancenverwertung ein wenig unzufrieden.

Im Finale geht es dann am kommenden Sonntag gegen den Bezirksligisten TuRa Freienohl. „TuRa hat das Endspiel nach Elfmeterschießen erreicht. Die wollen jetzt auch den Pokal gewinnen. Aber das ist auch unser großes Ziel“, macht Mayer deutlich, dass der Arnsberger Wanderpokal im Vereinsheim am Düsterloh einen neuen Platz findet.