Falk Fischer überragt bei 4:1-Sieg

Foto: Rico Schulte, match-day.de

Mit einer sowohl kämpferisch als auch spielerisch starken Leistung, zerlegte der Fußball-Landesligist TuS Langenholthausen den Mit-Titelkandidaten SC Obersprockhövel mit 4:1 (3:1).

„Da haben wir uns wohl weiterentwickelt“, konnte sich Langenholthausens Trainer Uli Mayer einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. Vor der Partie ließ sein Pendant Niklas Mack in der Sprockhöveler Presse verlauten, dass sie gespannt seien, ob sich der Gegner seit der 0:5-Niederlage im Hinspiel weiterentwickelt habe.

Schnell musste Mack feststellen, dass diese Langenholthausener am Sonntag nichts mehr mit dem verunsicherten und durch eine lange Anreise gestressten Aufsteiger zu tun hatte, den der Sportclub im September noch so deutlich geschlagen hatte. „Wir wollten heute eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung abrufen und ich glaube, dass uns das auch gelungen ist“, lobte Mayer seine Mannschaft.

Schwere Verletzung

Von Beginn an wurden die Gäste aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis in die Defensive gezwungen und gaben dabei kein gutes Bild ab. Nach fünf Minuten setzte sich Falk Fischer auf der linken Seite durch, zog in den Strafraum, spielte quer auf den zweiten Pfosten, wo Winterzugang Lukas Kessler lauerte und den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste.

Fünf Minuten später dann eine Schocksekunde für die Gäste. Nico Jahnke, Mittelfeldspieler des SCO verdrehte sich nach einem Zweikampf mit Falk Fischer unglücklich das Knie und musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden, In der Halbzeitpause wurde Jahnke mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Wasilewski trifft aus dem Nichts

Von diesem Rückschlag erholten sich die Gäste zunächst nicht. Im Gegenteil. Nach 20 Minuten eine identische Szene wie vor dem Führungstreffer. Wieder ging Falk Fischer über die linke Seite, wieder zog er an die Grundlinie und spielte einen Querpass auf den zweiten Pfosten, wieder stand ein Langenholthausener Spieler frei und musste den Ball nur noch über die Linie drücken. Dieses Mal war es Julian Kellermann.

Erst als Adrian Wasilewski aus dem Nichts das 2:1 (34.) erzielte, folgte eine kurze Druckphase des Gastes, die jedoch eine Minute vor dem Pausenpfiff je unterbrochen wurde als Jannik Hülsmann einen Ball über die Gästeabwehr auf Falk Fischer spielte. Der Stürmer tanzte den herauseilenden SCO-Torhüter Jan Deckenhoff aus und schob den Ball ins leere Tor hinein zum 3:1.

Lob für De Luca

In der zweiten Halbzeit setzte Gian-Marco De Luca nach feiner Einzelleistung und einem Lupfer ins lange Eck den Schlusspunkt unter einen starken Auftritt. „Giama muss man heute mal hervorheben. Er hatte in den vergangenen Wochen große muskuläre Probleme und hat sich heute in den Dienst der Mannschaft gestellt und 85 Minuten lang ein starkes Spiel gemacht“, lobte Uli Mayer den italienischen Stürmer.