Janik Hülsmann trifft mit dem Schlusspfiff zum 1:1

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Einen Schritt in die richtige Richtung gelang dem Fußball-Landesligisten TuS Langenholthausen beim 1:1 (0:1) in Werdohl.

„Ich bin mit dem Ergebnis letztlich zufrieden. Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gezeigt. Dass wir hier noch einen Punkt geholt haben, ist auf jeden Fall sehr gut für unsere Moral. Gegen Olpe zum Beispiel kassieren wir in der Nachspielzeit noch den entscheidenden Treffer, dieses Mal konnten wir von einem späten Tor profitieren“, freute sich Langenholthausens Trainer Uli Mayer. Was den Trainer noch so positiv über das Spiel reden ließ, war der buchstäblich letzten Aktion des Spiels geschuldet. Ein Eckball für die Gäste aus dem Hönnetal. Mit 0:1 lagen sie zu diesem Zeitpunkt zurück. Der Ball segelte in den Strafraum, wird verlängert und landete bei Markus Brüll. Der behielt im Tohuwabohu den Überblick, legte die Kugel ab auf Jannik Hülsmann, dessen Schuss in den Maschen des Werdohler Tores einschlug. 1:1. Schlusspfiff. Erleichterung.

Bereits über die 90 Minuten gesehen waren die Gäste aus Langenholthausen die bessere Mannschaft. „Wir hatten in der Anfangsphase sehr gute Chancen durch Fischer und De Luca, die wir leider nicht genutzt haben“, erklärte Uli Mayer. Seine Mannschaft zeigte endlich wieder die Tugenden, die sie in der jüngeren Vergangenheit so stark machten. Sie ließen den Ball laufen, kombinierten und erspielten sich Chancen. Einzig die Verwertung der Möglichkeiten war suboptimal. „Das war ja in den letzten Spielen schon unser Problem“, wusste Mayer.

Beutler rutscht Ball über die Hand

Die Werdohler kamen nur sporadisch ins Spiel hinein, doch einmal waren sie zur Stelle als nach 27 Minuten ein langer Ball in den Strafraum segelte, Patrick Kaminski den Ball zunächst klärte, doch die Kugel genau auf dem Fuß von Werdohls Roman Klukowski landete. Dessen Volleyschuss konnte Sebastian Beutler im Langenholthausener Tor zwar zunächst parieren, dich die Kugel rutschte über die Hand des Schlussmanns noch hinein ins Tor. Die Führung der Heimmannschaft. „Sebastian war eigentlich noch dran, hat den gut gehalten. Aber leider rutschte der Ball dann doch noch ins Tor hinein“, schilderte Uli Mayer die Szene. Doch von dem Rückstand ließen sich die Gäste nicht aus dem Spielfluss bringen. „Wir haben spielerisch schon überzeugt“, analysierte der Müscheder auf der Langenholthausener Trainerbank. Doch es dauerte bis zur erwähnten Nachspielzeit, bis sich diese Überlegenheit noch in etwas Zählbares umwandelte. Kurz vor dem Eckball für die Gäste sah der Werdohler Julian Kroll noch die gelb-rote Karte nach seinem zweiten Foulspiel.

Für den TuS Langenholthausen ist der Punktgewinn wichtig nach den Niederlagen zuletzt. „Die Jungs haben sich belohnt und gemerkt, dass es sich lohnt, bis zum Schlusspfiff zu kämpfen“, freute sich Mayer.