TuS steht trotz Sensations-Eigentor im Halbfinale

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Im Arnsberger Kreispokal ist am Mittwoch, den 06. November, der letzte Halbfinalist ermittelt worden. Landesligist TuS Langenholthausen erfüllte die Pflichtaufgabe bei A-Ligist SG Holzen/Eisborn letztlich souverän und setzte sich auf dem Rasenplatz in Eisborn klar mit 4:1 (3:1) durch. Highlight des Abends war allerdings der Treffer des Underdogs, der durch ein Sensations-Eigentor von Falk Fischer fiel.

Obwohl der TuS Langenholthausen in der Liga nur einen Punkt aus den letzten fünf Spielen geholt hatte, traten die Grün-Weißen als klarer Favorit in Eisborn an und stellten von Beginn an klar, wer zwei Klassen höher unterwegs ist. So dauerte es auch nur elf Minuten, bis Falk Fischer die Gäste in Führung brachte und mit einem wuchtigen Distanzschuss zum 1:0 traf.

Auch in Folge dominierte der Landesligist das Geschehen und ließ sich von dem ungewohnten Untergrund nicht aus dem Konzept bringen. Für die SG Holzen/Eisborn ging es immer mal wieder ein, zwei Schritte zu schnell. Das galt auch für die zwanzigsten Minute, in der sich der A-Ligist im Strafraum nur mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Den fälligen Elfmeter verwandelte Adis Burnic zum 2:0 und sorgte damit im Grunde genommen schon für die frühe Vorentscheidung.

Die war spätestens nach 31 Minuten gefallen, als Benjamin Menke Gian-Marco De Luca bediente und auf 3:0 stellte. Grund zur Freude hatte die SG Holzen/Eisborn aber trotzdem, denn nur sieben Minuten später gelang zumindest der Ehrentreffer gegen den großen Favoriten – wenn auch auf kuriose Art und Weise. Auf dem etwas holprigen Rasen rutschte Falk Fischer das Leder nämlich leicht über den Spann, sodass dessen Rückpass aus knapp fünfzig Metern für Torwart Markus Grete immer länger und länger wurde und letztlich zum 1:3-Pausenstand im TuS-Kasten einschlug (38.).

Der kuriose Treffer änderte allerdings nichts an den Kräfteverhältnissen, die die Zuschauer auch im zweiten Durchgang in erwartbarer Weise zu sehen bekamen. Langenholthausen gab den Ton an und legte nach 69 Minuten noch das 4:1 durch Matthes Schröder nach. Danach schaltete der Landesligist allerdings in den Verwaltungsmodus, was auch damit zu tun hatte, dass die Sicht aufgrund des aufkommenden Nebels nicht mehr die Allerbeste war. Den Durchblick, um das Ticket für das Halbfinale zu lösen, behielt Langenholthausen aber letztlich und darf somit weiter vom „Finale dahoam“ träumen.

„Ich hoffe, dass uns das Ergebnis und das souveräne Auftreten Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben in der Meisterschaft geben“, sagte TuS-Trainer Uli Mayer. SG-Coach Dirk Hommel erklärte: „Wir haben uns nicht blamiert. Dass Langenholthausen eine größere Klasse hat, ist bei dem Unterschied von zwei Ligen nicht verwunderlich, aber wir haben das sehr gut gemacht.“