TuS gegen Hünsborn auf Schalke?

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Es wäre das I-Tüpfelchen auf ein Jubiläumsjahr, das nicht an Höhepunkten mangelte: Der TuS Langenholthausen darf von einem Heimspiel in der Arena auf Schalke träumen. Der Landesligaaufsteiger zählt zu den fünf Teams, die sich Hoffnung machen dürfen.

Aus den Boxen dröhnt der Status Quo-Klassiker „Whatever you want“, fahnenschwenkende Fans stehen auf dem Spielfeld, die Zuschauer auf der Tribüne jubeln den Spielern zu, die aus dem Tunnel auf den grünen Rasen treten. Bilder, die die Fans des FC Schalke 04 nur zu gut von den Heimspielen in der heimischen Arena kennen.

Spiel gegen RW Hünsborn

Doch bald könnte es statt Schalke 04 gegen Borussia Dortmund an gleicher Stelle heißen TuS Langenholthausen gegen Rot-Weiß Hünsborn. Der Landesligaaufsteiger aus dem Balver Stadtgebiet steht in der Endrunde des Wettbewerbs „Heimspiel auf Schalke“, dass das Sportmagazin RevierSport gemeinsam mit der Veltins Brauerei verlost.

Zum dritten Mal haben sich die Langenholthausener beworben, nun hat es endlich geklappt. „In den vergangenen beiden Jahren hatten wir zwar auch schon gute Bewerbungen, haben es aber leider nicht in die Endrunde geschafft. Dieses Jahr haben wir es dann geschafft“, freut sich Charly Grote, Vorsitzender des TuS Langenholthausen. „Der Termin wäre das Wochenende 21./22. September. Da wäre unser Heimspiel gegen Rot-Weiß Hünsborn“, verrät Grote.

Federführend hinter der Bewerbung waren Moritz und Tim Klarmann, die gemeinsam mit dem Vorstand für ihren Verein getrommelt haben. Mit Erfolg. Bereits am Donnerstagabend war ein Videoteam am Düsterloh, um dort ein Portrait über den TuS Langenholthausen zu drehen.

Das fertige Video wird Anfang September auf der Homepage hochgeladen, wenn es in die finale Abstimmung geht. Wie nicht anders zu erwarten, zeigten sich die TuSler am Donnerstag von ihrer besten Seite.

Neben einem Interview mit Charly Grote und einigen Szenen beim Training musste die Mannschaft einige Spiele absolvieren und dort ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

So wurde unter anderem ein Kronkorken in Übergröße unter die Torlatte gehängt und musste getroffen werden, sowie ein „Tic-Tac-Toe“-Spiel mit Neuner-Bierkästen durchgeführt. Die Verlierermannschaft wurde vom Gewinnerteam im Tor stehend abgeschossen. „Aus dem Dorf sind noch einige gekommen, um sich das anzusehen. Wir haben noch unsere Tanzmariechen und die Beachvolleyballer dazu geholt, die was vorgeführt haben“, freute sich Grote über die Resonanz auf die Aktion im Ort. Für den Schalke-Fan wäre der erste Platz „natürlich ein weiteres Highlight in diesem Jahr“.

Gegen vier weitere Mitbewerber muss sich der TuS durchsetzen. „Leicht wird das nicht für uns, wir setzen natürlich auch darauf, dass viele Vereine und Menschen aus der Umgebung für uns abstimmen, damit wir genügend Stimmen bekommen“, betont Grote, der vor allem in einer Mannschaften den größten Konkurrenten sieht: „Der TuS Bövinghausen mit Thorsten Legat wird sicher auch viele Menschen mobilisieren.“ Für Legat als Ex-Schalker wäre das Spiel etwas Besonderes.