TuS fährt zum MK-Derby nach Hüingsen

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Beim MK-Derby treffen in der Fußball-Bezirksliga zwei Mannschaften aufeinander, die sehr unterschiedliche Ziele haben: Das Team des TuS Langenholthausen möchte seine grandiose Bilanz weiter ausbauen; währenddessen wollen die Sportfreunde Hüingsen jegliche Abstiegsängste endgültig verabschieden. Die Zahl Zwölf spielt eine interessante Rolle.

Mayers Puder

Uli Mayers Auswahl hat sich mittlerweile einen Vorsprung von zwölf Punkten auf den Verfolger des TuS Sundern herausgespielt. Doch obwohl er bei jedem Gespräch mit der Westfalenpost nach dem Aufstieg gefragt wird, will er daran keinen Gedanken verschwenden: „Das ist wirklich nicht unser Thema, denn noch haben wir rein gar nichts gewonnen. Ich wäre doch gepudert, wenn ich jetzt schon an den Aufstieg denken würde“, sagt Mayer (auch diesmal wieder).

Und natürlich ist er sich bewusst, dass die Magie für die kommenden Gegner auch darin liegt, gegen seine Mannschaft zu punkten: „Jeder will der erste sein, der uns schlägt“, ist Mayer sich dessen bewusst. Aber die kommenden Gegner sollen bloß nicht erwarten, dass seine Truppe leichtsinnig werden könnte: „Wir können immer eine Schüppe drauflegen. Mal können wir mit spielerischen Mitteln gewinnen, in anderen Spielen lösen wir das über den körperlichen Einsatz“, erklärt der Coach.

Während ihm die zwölf Punkte für sein Team nicht reichen, sieht es in seinen Augen für den kommenden Gegner anders aus: „Hüingsen spielt eine gute Serie. Die werden mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen.“

Fiores Appell

Letzteres sieht Sportfreunde-Coach Giancarlo Fiore etwas anders: „Wir haben zwar zwölf Punkte Abstand auf die Abstiegsränge, aber wir gucken nach unten und spielen noch gegen den Abstieg“, sagt er bescheiden.

Doch das soll gleichzeitig nicht bedeuten, dass die Mayer-Elf den Sieg in der Tasche hat: „Wir wollen die ersten sein, die denen ein Bein stellen“, sagt Fiore. Das sei keine Träumerei, er habe Schwachstellen im TuS-Spiel ausgemacht: „Langenholthausen ist extrem gefährlich. Aber die sind durchaus schlagbar. Ich habe deren Spiel gegen Sundern gesehen und da war Sundern klar besser. Aber Langenholthausen hat die Qualität, auch mal ein Spiel dreckig zu gewinnen.“

Und wie sieht er das mit dem Aufstieg für den Gegner: „Die Liga ist auch für Langenholthausen noch nicht gelaufen. Die brauchen noch Punkte.“