TuS Langenholthausen verschläft die erste Halbzeit komplett

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.deFoto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Fußball-Bezirksligist TuS Langenholthausen verlor im Rennen um Platz zwei wichtigen Boden – beim TuS Sundern gab es eine 2:3 (0:2)-Niederlage.

„Es reicht einfach nicht, wenn man nur eine Halbzeit gut spielt“, berichtete ein enttäuschter TuS-Trainer Uli Mayer. „In den ersten 45 Minuten habe ich den Einsatz, das Spiel annehmen zu wollen, vermisst. Es passten einfach viele Dinge nicht, der Gegner war wacher und energischer.“

Früher Rückstand

So wie bei der frühen Führung durch Melki, als sich Marco Lemke einen Fehlpass im Spielaufbau leistete und Sundern blitzschnell umschaltete (6.). Noch bitterer war das 2:0 für die Gastgeber, als der TuS bei einem eigenen Eckball ausgekontert wurde. Erneut vollstreckte Melki. Bei den Langenholthausener war in punkto Chancen fast gähnende Leere. Lediglich der früh für den verletzten Dominik Beutler (Sprunggelenk) eingewechselte Gian-Marco de Luca hatte eine Möglichkeit.

Nach dem Wechsel wachte der TuS dann endlich auf, zeigte mehr Biss und Einsatz. „Da hat die Mannschaft geackert und sich reingehängt“, so Uli Mayer. Als effektiv stellte sich auch die Einwechslung vom Tim Allenstein heraus, der auf der rechten Angriffsseite mehr Schwung ins Langenholthausener Angriffsspiel brachte.

Fischer und De Luca verkürzen

Zunächst mit Erfolg: Torjäger Falk Fischer traf zum 2:1 und die Gäste waren nun drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. „Wir haben die Zweikämpfe angenommen und das Spiel bestimmt, aber die Kugel wollte nicht rein“, ärgerte sich der TuS-Trainer. „Aber wir haben den Gegner auch nicht konsequent genug bespielt“, so Uli Mayer.

Stattdessen traf der Gastgeber durch Wieberg zum 3:1. De Luca konnte anschließend zwar noch einmal verkürzen (78.), aber in der Schlussphase hatten die Grün-Weißen dann auch kein Glück. Bei Möglichkeiten von De Luca (85.) und Torben Ochs (88.) konnten die Gastgeber den Ausgleich gerade noch verhindern.

„Schade, wir haben eine gute Chance vertan, uns noch weiter oben festzusetzen“, ärgerte sich Uli Mayer, zumal jetzt mit Eslohe und Brilon die beide Topspiele warten.