TuS Langenholthausen deklassiert Gäste aus dem Hochsauerland

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.deFoto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Auf dem Papier war es ein Bezirksliga-Topspiel, aber wirklich top war nur der TuS Lan-genholthausen. Gegen ein völlig überfordertes Team vom FC Arpe/Wormbach dominierte das Meyer-Team über 90 Minuten und deklassierte die Hesse-Elf mit 6:0 (3:0). Es blieb nach Schlusspfiff nur die Frage, woher die Gäste aus dem Hochsauerland schon 23 Zähler haben.

Am Düsterloh kam Arpe für Zählbares nämlich nie in Frage, und das war bereits nach 18 Minuten klar. Denn zu diesem Zeitpunkt lagen Torben Ochs und Co. mit 3:0 vorne.

De Luca eröffnet das Trefferfest

Wie das ging? Die Hausherren pressten früh und provozierten so Ballverluste der Gäste. In Ballbesitz ging es zudem schnell, flach und vertikal, wie beim Führungstor. Innenverteidiger Klamann spielte klug ins Zentrum auf Guntermann, der weiterleitete, De Luca entwischte der FC-Deckung und netzte eiskalt ein – 1:0 (3.).

„Wir haben uns vorgenommen, im Aufbau weniger Fehlpässe zu spielen als zuletzt und geduldig zu sein, das ist uns heute gut gelungen“, lobte TuS-Trainer Uli Mayer. Der sah nach Kellermanns starkem Zuspiel den zweiten Treffer durch Fischer, der nervenstark vollendete (11.).

Als Ochs nach Zusammenspiel mit Kellermann auf Fischer durchsteckte, war der Kuchen gegessen – 3:0 (18.). Danach beschränkte sich der TuS auf Spielkontrolle, was gegen die passiven Gäste ähnlich schwer war, wie einen Luftballon zu heben. Es schlichen sich Unsauberkeiten im Passspiel ein, „aber das war auch dem Zwischenstand geschuldet“, so Mayer.

Dieser änderte sich nach dem Wechsel schon nach 60 Sekunden, als de Luca auf 4:0 stellte (46.). Die Hausherren blieben im Angriffsmodus: Dominik Beutler chippte das Spielgerät über die letzte Linie, Fischer lupfte den Ball über Keeper Hömberg und de Luca machte seinen Hattrick perfekt – 5:0 (49.).

Das war sehenswert und eine Ohrfeige für den Gast, der weiterhin lethargisch und desorientiert agierte, aber Glück hatte, dass Langenholthausen an Rhythmus verlor. Es reichte zumindest noch zum halben Dutzend, das Tim Rademacher vier Minuten vor dem Ende voll machte.

Der zweite Sieg in Folge, verbunden mit dem Sprung auf Rang drei ist der vorläufige Lohn für die Offensivmaschine der Liga. 43 Treffer in 13 Partien belegen eindrucksvoll, dass der TuS zum Kreis der Titelanwärter gezählt werden muss. Drei Zähler beträgt der Rückstand auf Primus SV Brilon. Fakt ist: In dieser Verfassung besteht definitiv die Möglichkeit, dass der Weg im kommenden Sommer in der Landesliga weitergehen könnte!