Guntermann lässt den TuS jubeln

Foto: Rico Schulte, match-day.de

Einen Überraschungspunkt geholt und doch in der Tabelle aufgrund der Auswärtssiege von Sundern und Oberschledorn weiter abgesackt – das ist die schlechte Nachricht.

Die Gute: Fußball-Bezirksligist TuS Langenholthausen zeigte gestern Nachmittag erneut eine starke Leistung gegen ein Spitzenteam. Nach dem 3:3 gegen Eslohe und dem unglücklichen 3:5 gegen Bad Berleburg gab es diesmal ein 2:2 (1:2) beim Tabellendritten FC Arpe-Wormbach.

„Schade, dass es nicht zu drei Punkten gereicht hat“, sagte TuS-Trainer Uli Mayer nach dem 90 Minuten auf dem Kunstrasenplatz in Arpe, wohin die Begegnung kurzfristig verlegt worden war. „Aber ich bin auch so sehr zufrieden.“

Geärgert haben dürften den Coach allerdings die beiden Gegentreffer. Das 1:0 für den FC entwickelte sich nach einem Fehler im Langenholthausener Spielaufbau. Der anschließende lange Ball in den TuS-Strafraum fand in Justin Bludau einen dankbaren Abnehmer (15.).

Ärgerliche Gegentreffer

Ebenso ärgerlich war die erneute Gastgeber-Führung in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Bei einem Freistoß wirkte die TuS-Defensive reichlich unsortiert, und Michael Pieper nutzte die Verwirrung der Grün-Weißen zum Pausenstand.

Zwischendurch hatte der TuS aber gut mitgespielt und auch ein Ausrufezeichen gesetzt. Eine Flanke von Dominik Guntermann köpfte Lars Kabath am kurzen Pfosten zum Ausgleich ein (26.).

„Es hat ein wenig gerumpelt in der Halbzeitpause“, berichtete von Trainer Uli Mayer von einer ernsthaften Ansprache. Die verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Gäste wirkten nun sicherer und spielten mit mehr Druck nach vorne – einzig die klaren Torchancen blieben aus. Die Gastgeber konnten immer wieder die TuS-Angriffe stören – auf Kosten zahlreicher Freistöße, die aber nichts einbrachten. Zwischendurch verhinderte Torwart Daniel Wiesehöfer auch das mögliche dritte Tor für die Gastgeber.

Belohnung in der Schlussminute

„Aber wir haben nie aufgegeben“, sagte Trainer Mayer. Und sein Team wurde endlich einmal für ihren Aufwand belohnt. Dominik Guntermann knallte die Kunststoffkugel aus 20 Metern zum umjubelten Ausgleich in den Winkel 2:2 (90.). Ein Punkt, der für die nächsten Aufgaben gegen Brilon und Her-dringen Auftrieb geben dürfte.