TuS-Coach Erzen hofft auf ein frühes Tor

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Eigentlich könnte Michael Erzen mit dem Jahresstart 2016 in der Fußball-Bezirksliga 4 ganz zufrieden sein. Wenn da der vorzeitige und ärgerliche Rückzug des TSV Aue-Wingeshausen wäre.

Sechs Punkte und 13:0 Tore wurden dem TuS Langenholthausen dadurch gestrichen. Für den Spielertrainer der Düsterloh-Kicker ist das nicht das ganz große Problem. Eher schon die Tatsache, dass die gelben Karten, die seine Jungs erst kürzlich beim 6:0 in Aue kassierten, weiterhin gelten. Das hat zur Folge, dass Fatos Tupella und Sebastian Rosbach nach ihren Verwarnungen am vergangenen Sonntag in Brilon (2:0) nun im ersten Heimspiel des Jahres gegen den TuS Warstein gesperrt sind.

Trotzdem geht man am Sonntag mit Vollgas in die Partie gegen den Tabellenvierten TuS Warstein (15 Uhr, Sportplatz Düsterloh). Denn aus dem Hinspiel haben die Langenholthausener ganz viel gutzumachen. Beim 1:2 in der Hinrunde kassierte Deniz Akgül die rote Karte. „Der Knackpunkt“, sagt Michael Erzen. „Da haben wir ein Spiel verloren, dass wir nicht verlieren durften. Aber das wird uns diesmal nicht passieren.“

Erzen sagt das aus gutem Grund, denn sein Team ist vor allen Dingen in der Defensive („Die fängt im Angriff an, und da haben wir in der Vorbereitung viel gelernt“) stabiler geworden. „Ein frühes Tor gegen Warstein wäre optimal“, sagt der TuS-Coach. „Dann müssten sie ihre defensive Taktik aufgeben.“

Denn Erzen erwartet auf jeden Fall einen Gegner, der zunächst einmal abwartend agieren und mit langen Bällen operiert wird. „Die spielen einfach, aber sehr aggressiv. Dagegen müssen wir ein Mittel finden“, fordert der TuS-Spielertrainer, der Fabian Trawinski und sich selbst in die Viererkette beordert.