Tupellas Aus bringt Bruch ins Spiel

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Das war kein schöner Jahresabschluss. Fußball-Bezirksligist TuS Langenholthausen verlor gestern Nachmittag bei TuRa Freienohl mit 0:3 (0:0) und startete damit – wie schon zu Saisonbeginn (1:4) – mit einer Niederlage in die zweite Serie. Dass die Kicker von Michael Erzen zudem noch auf den zwölften Tabellenplatz der Staffel 4 rutschten, sorgte im TuS-Lager für weiteren Frust.

Entsprechend enttäuscht war der Spielertrainer nach einer Partie, in der Langenholthausen zwar lange auf Augenhöhe agierte, letzten Endes aber den Gastgebern auch durch eigene Beiträge in die Erfolgsspur geholfen hatte. „Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt und die Räume eng gemacht“, berichtete Erzen und fügte hinzu, dass man den Ball gut habe laufen lassen. „Aber in letzter Konsequenz haben wir den Fehler gemacht, dass wir nicht den letzten Pass gespielt haben – das war vielleicht entscheidend.“ Und so kam es, dass auf dem ungeliebtem Aschenbelag nicht all das umgesetzt werden konnte, was man sich vorgenommen hatte.

Trotzdem sah sich Langenholthausen lange im Spiel. Der Bruch kam jedoch, als Fatos Tupella gegen Ende der ersten Halbzeit mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste. „Deshalb waren wir gezwungen, die Innenverteidigung umzustellen, das hat uns nicht gut getan“, so Erzen, der mit Muzaffer Duran zwar einen versierten Defensivmann brachte. „Aber man merkte schon, dass der auf einer eher ungewohnten Position spielen musste – Freienohl hat das dann nach der Pause ausnutzen können.“

Eigentor durch Zöller

So gingen die Gastgeber nach 55 Minuten durch Dirk Stoltefaut in Führung (Erzen: „Der hatte nach einem Pass in die Tiefe freie Bahn“) und legte wenig später das 2:0 nach – Sebastian Bergknecht war nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle (64.). Der Knockout kam dann in der 73. Minute, als Stoltefaut nach innen flankte und den ‘reingrätschenden Langenholthausens Kapitän Dennis Zöller erwischte. „Das gibt es keinen Vorwurf – so ein Eigentor kann halt passieren“, nahm Erzen seinen Akteur ausdrücklich in Schutz.