Erzen fordert: „Wir müssen einen Schritt nach vorne machen“

Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Die Niederlage in Kirchhundem (0:4) hat der TuS Langenholthausen im Laufe der Woche aufgearbeitet und weggesteckt. „Wir sind doppelt motiviert“, sagt Michael Erzen, Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten, vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz Düsterloh) gegen den TuS Grün-Weiß Allagen.

Auch deshalb, weil man im Hinspiel zwei Punkte schlichtweg verschenkte. Beim 4:4 Anfang Oktober vergangenen Jahres führten die Grün-Weißen nach 70 Minuten mit 3:0 und in der Schlussminute noch einmal mit 4:3. „Das war katastrophal und durfte nie passieren“, sagt Michael Erzen mit einem Groll im Blick zurück. „Ich hoffe, dass wir aus diesem Spiel gelernt haben und einen Schritt nach vorne machen.“

Denn den Dreier wollen die Lan-genholthausener am heimischen Düsterloh unbedingt einfahren. „Aber wir müssen uns auf einen Gegner einrichten, der nie aufsteckt und nach dem 1:8 gegen Arpe-Wormbach sicher einiges wieder gutmachen will“, sagt Erzen und ist sich sicher, dass man auf viel Widerstand stoßen wird.

Gegner Allagen hat im Moment scheinbar ein kleines Torwartproblem. Die bisherige Nummer eins, Alexander Flegler, ist verletzt, sein Vertreter Hennak Oel sah zuletzt gegen Arpe-Wormbach nicht sonderlich gut aus. Daher überlegt Trainer Sebastian Wessel, sich selbst zwischen die Pfosten zu stellen.

Personell steht der TuS am Sonntag gegenüber der Kirchhundem-Partie wieder besser da. Patrick Rüth ist nach ausgeheiltem Nasenbeinbruch wieder einsatzbereit, auch Daniel Filip, Ömer Günes und Mario Droste stehen wieder zur Verfügung. Ob Letzterer schon wieder so fit ist, dass er in der Anfangsformation steht, ließ Spielertrainer Erzen offen. „Er hat trainiert, aber ob es von Beginn an reicht, weiß ich nicht. Es laufen auf jeden Fall die elf fittesten Spieler auf.“

Wiesehöfer kommt für Stengritt

Auf der Suche nach einem Ersatz für Daniel Stengritt ist der TuS Langenholthausen fündig geworden. Vom SuS Langscheid/Enkhausen kommt Daniel Wiesehöfer zum Düsterloh. Der Keeper spielte bis zu November 2014 in der Zweiten, setzte danach aber aus beruflichen Gründen aus. „Ich freue mich sehr über diese Verpflichtung“, sagte Michael Erzen. „Er ist ein sehr guter Torhüter.“ Bis zum Wochenende will man zwei weitere Neu-Verpflichtungen unter Dach und Fach haben.