Langenholthausen greift nach den Sternen

Foto: Mark Sonneborn, WestfalenpostFoto: Mark Sonneborn, Westfalenpost

Für Bezirksligist TuS Langenholthausen wird es erst: Am Sonntag, den 01. Februar, steht das Finale des 26. RWE WinterCup 2015 auf dem Programm.

Es geht um die begehrte Krone beim 26. RWE WinterCup. Die besten 16 Mannschaften müssen im Wettstreit um den Gesamtsieg Farbe bekennen. Der abschließende RWE SuperCup wird am Sonntag um 11 Uhr in der Sporthalle Große Wiese angepfiffen. Der Sieger, der am Ende 179 Mannschaften hinter sich gelassen haben wird, darf sich über eine Siegprämie in Höhe von 3.000 Euro freuen. Insgesamt ist der 26. RWE WinterCup 2015 mit 30.000 Euro dotiert.

In vier Gruppen gehen die 16 Teams an den Start. Nach dem Abschluss der Vorrunde qualifizieren sich jeweils die beiden ersten Teams jeder Gruppe für die sich anschließende Doppel-K.O.-Runde (ab 15.30 Uhr). Gegen 18 Uhr soll der Sieger 2015 feststehen.

Bereits über 500 Tickets sind veräußert worden. „Die Fangruppen lassen sich einiges für das Finale des 26. RWE WinterCup 2015 einfallen“, rechnet Ralf Detzner, Koordinator des nach Veranstalterangaben größten Hallenfußballturniers in NRW, mit einer grandiosen Stimmung. Rund 600 Zuschauer finden in der Sporthalle Große Wiese im Idealfall Platz.

Das heimische Bezirksliga-Team des TuS Langenholthausen ist in der Gruppe 3 im Einsatz und muss sich mit dem B-Ligisten TSC Steinheim, dem A-Ligisten TuS SG Oestinghausen und dem Landesligisten SV Hilbeck, dem Sieger des Warsteiner Masters, auseinandersetzen. „Wir müssen uns vor keinem verstecken“, sagte TuS-Spielertrainer Michael Erzen, der auf den Kader von Sundern setzen wird. Hinzu kommt Patrick Rüth.

Der SuS Langscheid/Enkhausen, der sich im vergangenen Jahr den Gesamtsieg gesichert hat, ist am Sonntag in der Gruppe 1 unterwegs und trifft hier auf den Landesligisten FSV Werdohl, den A-Kreisligisten FC Phoenix Halver 08 und den B-Kreisligisten SF Eichen-Krombach. „Werdohl schätze ich als sehr spielstark ein. Wir wollen so weit wie eben möglich kommen“, beschreibt Marc Bertelt, Teammanager des SuS, die Ambitionen des Fußball-Westfalenligisten.

Der SC Neheim, frisch gebackener Arnsberger Stadt- und Kreismeister im Hallenfußball, will „so viel wie möglich erreichen“ (SCN-Trainer Alex Bruchhage). Allerdings trifft man mit dem Landesliga-Rivalen SSV Meschede, den Futsal-Spezialisten von A-Ligist Holzpfosten Schwerte und B-Ligist Yunus Emre Hamer SV auf sehr unangenehme Gegner. Die Neheimer, die mit der gleichen Mannschaft wie beim Regional-Cup in Sundern antreten werden, sind seit acht Jahren erstmals wieder beim RWE-SuperCup-Finale dabei. „Meschede verfügt über eine richtig gute Hallen-Mannschaft“, weiß Bruchhage um die Qualitäten der Konkurrenz.

In der Gruppe 4 spielen der VorwegCup-Sieger vom Samstag, die SpVg. Brakel (Bezirksliga), der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen (Bezirksliga) und Eyüp Spor Werdohl (B-Liga).