Westfalenpostartikel zur Einweihungsfeier

Bürgermeister Hubertus Mühling und Charly Grote

"Der Sportplatz in L.A. bereichert Stadt Balve um weitere Attraktion"

Langenholthausen. Vor mehr als 300 Besuchern würdigte Bürgermeister Hubertus Mühling am Sonntagmorgen das Engagement des TuS Langenholthausen. ...


... Dem war es allen Unkenrufen zum Trotz gelungen, innerhalb von lediglich drei Monaten einen Kunstrasenplatz zu bauen, den der erste Bürger der Hönnestadt als weitere Attraktion für die Stadt Balve bezeichnete. In Anlehnung an die Einladung des TuS Langenholthausen, die mit den Worten beginnt, "Es ist geschafft!", sagte der Bürgermeister, dass er sehr gut nachfühlen könne, was Vorstand und die vielen fleißigen Helfer am Sonntag gedacht und gefühlt haben. "Und ich darf sagen, man fühlt in diesem Moment auch als Außenstehender genauso. Denn was hier mit viel, viel Eigenleistung geschaffen wurde, ist für Langenholthausen und die Stadt Balve aller Ehren wert."

Im weiteren Verlauf seiner Ansprache machte der Bürgermeister den aufmerksam lauschenden Gästen des TuS Langenholthausen noch einmal klar, wie schwierig es für den TuS L.A. war, sich den Wunsch vom Kunstrasenplatz zu erfüllen. Dies habe auch an der finanziellen Situation der Stadt Balve gelegen, die auf Grund ihrer finanziellen Situation keinen Zuschuss für das Kunstrasenprojekt habe bereitstellen können. Aber für das laufende Jahr 2008 habe der TuS Langenholthausen letztendlich mit seinem Konzept und der Übernahme des Sportplatzes in das Vereinseigentum die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Rat der Stadt Balve einen Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro zur Verfügung stellen konnte.

Mit Blick auf den neuen Kunstrasenplatz zollte Bürgermeister Hubertus Mühling den Verantwortlichen und den Aktiven des TuS Langenholthausen größten Respekt. "Ich freue mich, dass wir heute einen Sportplatz einweihen können, der das sportliche Leben unserer Stadt um eine weitere Attraktion bereichert. Zu dieser neuen Sportanlage darf ich dem TuS Langenholthausen herzlich gratulieren. Denn nach langer Vorbereitung und vielen Anstrengungen ist der Traum vom Kunstrasenplatz Wirklichkeit geworden."


Große Freude über neuen Kunstrasenplatz

Langenholthausen. "Sicherlich ist der Kunstrasenplatz für Dich ein Stück Lebenswerk?" Auf die Frage des Stellvertretenden Landrats Thomas Gemke konnte Charly" Grote gestern bei den großen Eröffnungsfeierlichkeiten am "Düsterloh" nur nicken.

Dabei war dem 1. Vorsitzenden des TuS Langenholthausen die Freude über die Realisierung des Mammutprojekts "Kunstrasen" sichtlich anzumerken. Denn es war ein steiniger Weg für den Verein, der - und da waren sich alle Festredner einig - ohne "Charly" Grote nur schwer hätte geebnet weden können. "Du warst Motor und Initiator des Projekts, hast immer wieder kritische Fragen gestellt und viel Überzeugungsarbeit leisten müssen", würdigte Gemke ebenso wie Bürgermeister Mühling das Engagement des 1. Vorsitzenden.

Dieser wollte sich mit dem Lob nicht allein schmücken und gab es an diejenigen weiter, die auf unterschiedlichste Weise zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Zunächst waren es die Studenten von Prof. Roland Schröder der BiTS in Iserlohn, die im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums die Investition mitgeplant haben und unter anderem für die Präsentation verantwortlich zeichneten. Damit galt es nun, den Rat der Stadt Balve von dem 450.000 Euro-Vorhaben zu überzeugen. Letztlich mit Erfolg. Dank des neuen kommunalen Finanzierungsmanagements war die Stadt in der Lage, dem TuS für den Kunstrasen 150.000 Euro bereitzustellen. Einen besonderen Dank rich-tete der Vorsitzende auch an die Firma Balver Zinn, die dem Verein nicht zuletzt dank des Aufstiegs in die Bezirksliga 100.000 Euro spendete.

"Auch das Dorf hat ganz deutlich gezeigt, dass es hinter uns steht", so Grote. 84.000 Euro Spendengelder von 207 Spendern - das kann sich sehen lassen. Ein Darlehen bei der Volksbank über 50.000 Euro, ein NRW-Darlehen von ebenfalls 50.000 Euro sowie 30.000 Euro an Barmitteln aus der Vereinskasse machen die Finanzierung nun möglich. "Nur zehn Prozent der entstandenen Kosten sind langfristig, das heißt über zehn Jahre finanziert, so dass der Verein ohne Probleme wirtschaftlich gesund aufgestellt ist", sagte Grote, der in diesem Zusammenhang auch die vielen geleisteten Sachspenden nicht unerwähnt ließ.

Geld ist jedoch nur eine Sache, die andere ist der ehrenamtliche Arbeitseinsatz. "Die Vereinsmitglieder und auch viele Bürger haben sich super eingebracht. Darunter auch zahlreiche Menschen, die mehr als das Normale geleistet haben", weiß Grote. Allen voran Georg Rapp. "Seine Bereitschaft, dem TuS Langenholthausen zu helfen, war wie ein Sechser im Lotto." Durch seinen Einsatz und die Unterstützung seitens seiner reaktivierten Mitarbeiter entstand eine Tribüne mit 120 Sitzplätzen, die das Stadion "Düsterloh" zu einem Schmuckstück werden ließ.

"Du hast mit Deinem Engagement bei der Gestaltung des Sportplatz-Umfeldes dafür gesorgt, dass sich auch die Zuschauer bei uns wohl fühlen", würdigte "Charly" Grote den Einsatz des Mannes, dessen Namen die Tribüne nun trägt: Georg-Rapp-Tribüne. Die Überraschung war dem TuS gelungen. Damit hatte Georg Rapp nicht gerechnet, als vor seinen Augen plötzlich die Namenstafel enthüllt wurde.

Ein besonderes Augenmerk legte "Charly" Grote in seiner Begrüßungsansprache zudem auf die Jugendarbeit. Derzeit werden etwa 160 Kinder in acht Mannschaften gefördert. Wäre der Platz nicht erneuert worden, "jeder Trainer aus dem Jugendbereich hätte wegen der schlechten Rahmenbedingungen Schmerzensgeld bekommen müssen", meinte Grote.

Auf dem vorherigen Naturrasenplatz, der gern auch als "Acker" bezeichnet wurde, lag die effektive Benutzbarkeit in der Saison 2007/2008 bei gerade einmal vier Monaten, erklärte er. Dieser Zustand könne mit dem neuen Kunstrasenplatz nun ad acta gelegt werden. Und mehr noch. "Mein Focus ist auf die noch bessere fußballerische Ausbildung gerichtet. Hier muss ein Umdenken in der Budget-Planung erfolgen", sagte Grote.

In Zukunft will der TuS Langenholthausen mindestens 50 Prozent der Mittel in die Jugendarbeit stecken. Die sportliche Förderung ist das eine, Langenholthausen will aber noch weiter gehen: "Ich denke über eine Kooperation mit der Haupt- und Realschule Balve nach, so dass eventuell auch eine Hausaufgaben-Betreuung stattfinden könnte. So gut vorbereitete Menschen finden dann sicherlich auch schneller einen Ausbildungsplatz", ist sich der 1. Vorsitzende sicher.

Mit Gück und Weitsicht großen Ärger verhindert

Bericht in der Westfalenpost vom 29.07.2008

Langenholthausen. (R.E.) Das Gewitter am Samstagabend, verbunden mit strö-mendem Regen, hat zwar auch auf dem "Düsterloh" in Langenholthausen seine Spuren hinterlassen, aber die Schäden halten sich in Grenzen.

Noch am Samstagabend machten sich Geschäftsführer Andreas Aßhoff und die Junioren David Vorsmann (links) und André Schäfer daran, die Regenablaufrinne zu verbreitern. Foto: R.E. (WP)
 
Noch am Samstagabend machten sich Geschäftsführer Andreas Aßhoff und die Junioren David Vorsmann (links) und André Schäfer daran, die Regenablaufrinne zu verbreitern. Foto: R.E.

"Wir hatten sehr viel Glück, dass der Unternehmer Georg Rapp darauf bestanden hat, dass die Bau-Container der Firma Heiler versetzt wurden und ein tiefer Graben gezogen worden ist", erklärte der Vorsitzende des TuS Langenholthausen, "Charly" Grote, gegenüber dieser Zeitung.

Ein Blick in den 50 Zentimeter tiefen Graben zeigt, dass er eine große Menge Schlamm "geschluckt" hat und somit einen erheblichen Schaden auf dem neuen Kunstrasenplatz verhindert hat. Dass in anderen Bereichen der Sportanlage durch den Regenguss Mutterboden in die Fugen der Pflastersteine gespült wurde, ist nach Meinung des TuS Langenholthausen zwar ärgerlich, aber nicht von gravierender Bedeutung für die neue Anlage am "Düsterloh".

Bürgermeister lobt neue Anlage am "Düsterloh"

Bericht in der Westfalenpost vom 24.07.2008

Über hohen Besuch konnte sich der 1. Vorsitzende des TuS Langenholthausen, "Charly" Grote, gestern Morgen freuen. ... ... Denn Bürgermeister Hubertus Mühling war zum Sportplatz "Düsterloh" gekommen, um sich selbst ein Bild von der neuen Kunstrasenanlage zu machen.

Sichtlich beeindruckt von dem, was in den letzten Wochen nicht nur durch die Firma Heiler, sondern auch das ehrenamtliche Engagement des TuS Langenholthausen geleistet worden ist, lautete sein Kommentar: "Der Sportplatz und das Umfeld sind nicht wiederzuerkennen. Es sieht toll aus, wenn man auf den satten grünen Rasen blickt", schwärmte der erste Bürger der Hönnestadt, der sich darüber freut, dass innerhalb der Stadt Balve zwei neue Kunstrasenplätze von den Vereinen aus Balve/Garbeck und Langenholthausen realisiert worden sind.

Dass der TuS Langenholthausen noch zuversichtlicher in die Zukunft blicken kann als noch vor einigen Tagen, das verdankt er vor allem dem heimischen Unternehmer Georg Rapp. Er ist es, der mit seiner Kompetenz und seinem Maschinenpark dem Vorstand bei der Gestaltung der neuen Anlage so massiv unterstützt, dass die Grün-Weißen vom "Düsterloh" am 31. August eine Sportstätte einweihen können, die keine Wünsche offen lässt.

"Georg ist für uns wie ein Sechser im Lotto", freut sich "Charly" Grote darüber, dass der Unternehmer das Umfeld des Kunstrasenplatzes in den Fokus genommen hat. Auf seine Initiative hin werden eine zusätzliche Drainage angelegt, Gräben gezogen und die Böschungen abgesenkt, damit bei extremem Regen nicht der Schlamm auf den neuen Kunstrasenplatz gespült wird.

Wie ein Sechser im Lotto: Der Unternehmer Georg Rapp (rechts) unterstützt den Bau der Kunstrasenanlage mit Kompetenz und Maschinen. Foto: Richard Elmerhaus (WP)

Wie ein Sechser im Lotto: Der Unternehmer Georg Rapp (rechts) unterstützt den Bau der Kunstrasenanlage mit Kompetenz und Maschinen. Foto: Richard Elmerhaus

Der Sportplatz auf dem Düsterloh wird nun grün

Gestern wurden die ersten Bahnen des neuen Kunstrasens auf dem Sportplatz am Düsterloh ausgelegt.

Bericht in der Westfalenpost vom 15.07.2008

Langenholthausen. Nun wird es grün auf dem Sportplatz Düsterloh. ...

... Gestern Nachmittag verlegten die Mitarbeiter der Firma Heiler die ersten Bahnen des neuen Kunstrasens, nachdem die Arbeiten am Untergrund des Sportplatzes erfolgreich abgeschlossen wurden. Das wollte sich auch der Vorsitzende des TuS, Karl-Heinz Grote, nicht entgehen lassen. Ebenso wie mehrere andere Mitglieder des Vereins war er auf dem Sportplatz zugegen.

Die Bahnen des Kunstrasens werden zwar miteinander verklebt, bleiben ansonsten aber lose auf dem Untergrund liegen. Rund um den Sportplatz müssen nun noch die Böschungen neu gestaltet und der Zaun um das Gelände ergänzt werden. Auch der Ballfangzaun bekommt noch weitere Felder.

Nächste Woche soll der Kunstrasen kommen

Elastik-Schicht wird aufgetragen
Bericht in der Westfalenpost vom 11.07.2008

Langenholthausen. (sim) Mit Riesenschritten der Vollendung entgegen: Der neue Kunstrasenplatz auf dem Düsterloh nimmt Form an.Quadratmeter für Quadratmeter brachten die Mitarbeiter der Firma Heiler gestern die Gummierung der so genannten Elasto-Schicht auf, die bald schon den eigentlichen Kunstrasen auf dem Düsterloh tragen soll. Bei diesem Tempo werden diese Arbeiten spätestens heute abgeschlossen sein. "Wenn sich das Wetter hält", so Geschäftsführer Andreas Aßhoff, "dann können wir in der nächsten Woche schon den Kunstrasen ausrollen und verkleben."

Viele freiwillige Helfer aus den Reihen des TuS Langenholthausen tragen zur zügigen Erledigung der Arbeiten bei. So sollen heute schon die letzten Pflastersteine verlegt werden. 796 Quadratmeter waren von den Sportlern per Hand oder mit der Verlegemaschine zu bewältigen. Ein zwei Meter breiter gepflasterter Weg wird das Spielfeld auf dem Düsterloh umlaufen. Die Flutlichtmasten rund um das Spielfeld sind auch schon aufgestellt.

Zufrieden äußerte sich Andreas Aßhoff ebenfalls über den Verlauf des Parzellenverkaufs. 250 von 508 Parzellen haben bereits einen Abnehmer gefunden. Die Sportler hoffen aber noch auf viele weitere Helfer, die entweder allein oder im Team die Patenschaft für ein kleines Stück Kunstrasenplatz übernehmen und so helfen, die Finanzierung des Projektes zu sichern. Auf der Homepage des Vereins www.tus-langenholthausen.de können sich Interessenten genau informieren, welche Parzellen noch frei sind. Eine Animation zeigt an welche Parzellen verkauft sind und nennt auch die Namen der Spender, die schon ihren Beitrag zum Kunstrasenplatz auf dem Düsterloh geleistet haben.

Kunstrasenplatz: Ab Samstag sind die Mitglieder gefordert
27. Juni 2008  von Richard Elmerhaus


Sattelzug auf Sattelzug von der Spedition Mimberg rollt vom Kalkwerk Sanssouci in Richtung Langenholthausen, um noch in dieser Woche 2.500 Tonnen Schotter für den Bau des neuen Kunstrasenplatzes anzuliefern.
 Bevor der Kunstrasen im Juli von der Firma Heiler verlegt wird, muss sie ca. 5.000 Tonnen Schotter in verschiedenen Körnungen auf dem Sportplatz verarbeiten. Damit ist es nach Aussage von Hans-Willi Maasjost, Betriebsleiter der Firma Heiler aus Bielefeld, aber nicht getan. "Wir benötigen in der kommenden Woche nochmals 1.000 Tonnen Schotter. Und wenn diese Menge auf dem neuen Platz liegt, dann müssen weitere 1.600 Tonnen Schotter zum Sportplatz gefahren werden." "Charly" Grote, der die Arbeiten am "Düsterloh" aufmerksam verfolgt, ist mit dem Arbeitsablauf sehr zufrieden, zumal der Zeitplan genau eingehalten wird. "Es geht so zügig voran, dass wir schon am Samstag mit der Pflasterung beginnen müssen", freut sich der 1. Vorsitzende über die Fortschritte am Düsterloh. "Jetzt ist Eigenleistung gefordert", erklärte Grote, der davon ausgeht, dass die Vereinsmitglieder bei der Pflasterung mit ins Rad packen, denn insgesamt muss eine Fläche von 700 Quadratmetern mit Steinen ausgelegt werden. Gestern Abend fand auf dem "Düsterloh" ein Gespräch statt, um die Weichen für den Arbeitseinsatz am morgigen Samstag zu stellen. Dabei ging es vor allem darum, welche Hand- und Spanndienste der TuS Langenholthausen leisten kann, wenn die Pflastersteine an der Stirnseite des Sportplatzes am "Düsterloh" platziert werden. "Wir unterstützen die Fachkräfte, damit die Steine am Samstagmorgen ab 7 Uhr verlegen werden können", hieß es gestern Abend. Bereits am Montagabend befasste sich der Vorstand des TuS Langenholthausen im Vereinslokal Bernhard Habbel sehr intensiv mit dem Bau des Kunstrasenplatzes. Dabei ließ Vorsitzender "Charly" Grote die Vorstandsmitglieder wissen, dass die erste Zahlung an die Firma Heiler in dieser Woche erfolgt, und zwar in Höhe von knapp 70.000 Euro. Aus diesem Grunde setzte sich der TuS Langenholthausen mit der Stadt Balve in Verbindung, denn sie unterstützt den Bau der neuen Anlage mit 150.000 Euro. Nach einem Gespräch mit Ernst-Rainer Schulte erfolgte die erste Abschlagzahlung durch die Stadtverwaltung. Nur wenig später erhielt der TuS einen Brief aus dem Rathaus, der für Irritationen sorgt. Denn aus ihm geht hervor, dass die Stadt Balve 50.000 Euro so lange einbehalten will, bis der Bau des Sportplatzes abgeschlossen ist. Damit sind die Verantwortlichen vom TuS Langenholthausen nicht einverstanden, weil die gesamten 150.000 Euro benötigt werden, um alle Rechnungen so zeitig bezahlen zu können, dass die Konten nicht überzogen werden müssen. Überdies will der TuS so zügig bezahlen, dass er in den Genuss der 2 Prozent Skonto kommt. "Denn bei einer Summe von über 400.000 Euro können wir so manchen Euro einsparen", sagte Grote, der darauf verweist, dass der TuS weiterhin auf Spenden und den Parzellenverkauf angewiesen ist. Wer den heimischen Fuß-ball-Club beim Bau des neuen Kunstrasenplatzes unterstützen möchte, kann sich jederzeit mit "Charly" Grote oder Geschäftsführer Andreas Aßhoff in Verbindung setzen.
Ende Juli soll alles fertig sein
  
17. Juni 2008  von Richard Elmerhaus


Sichtlich zufrieden äußerte sich der 1. Vorsitzende des TuS Langenholthausen, "Charly" Grote, über den Bau des Kunstrasenplatzes in Langenholthausen, als sich der Vorstand auf dem "Düsterloh" traf, um sich intensiv mit der Baumaßnahme in Höhe von fast 500.000 Euro zu beschäftigen. Bevor der Vorstand ins Detail ging, nahm er die riesige Baustelle in Augenschein. Dabei wurde deutlich, dass inzwischen die zweite Bauphase durch die Firma Heiler aus Bielefeld eingeläutet wurde. "Wir haben in den letzten Tagen etwa 6.000 Kubikmeter Erdreich bewegt, um den Höhenausgleich herbei zu führen. Die Fläche liegt jetzt in der Grundplanung. Sie muss allerdings noch gekalkt werden, um sie zu stabilisieren", informierte Dipl.-Ing. Hans-Willi Maasjost von der Firma Heiler den TuS Langenholthausen. Inzwischen wurden mehrere Tonnen Kalk in den Boden eingearbeitet, und zwar mit einem Spezialfahrzeug, eine selbst fahrende Arbeitsmaschine. Nachdem diese Maßnahme jetzt abgeschlossen wurde, beginnt die Firma Heiler heute mit der Verlegung der Drainage. "Wenn alles gut läuft, liegt sie Mitte nächster Woche", erklärte Hans-Willi Maasjost gegen-über dieser Zeitung. Sobald die tadellose Entwässerung des Geländes garantiert ist, sind die sechs Flutlichtmasten plus Lautsprecher ein Thema auf dem "Düsterloh". "Wir gießen die Betonfundamente wahrscheinlich noch Ende nächster Woche", so die Firma Heiler, deren Arbeit vom 1. Vorsitzenden "Charly" Grote gelobt wurde. Lob gab es auch für das Unternehmen Kalkwerk Sanssouci (Balve-Helle) und die Firma Spedition und Baustoffe Manfred Mimberg aus Werl. Denn beide Unternehmen hatten sich spontan bereit erklärt, auch am Samstag den TuS Langenholthausen beim Bau des Kunstrasenplatzes zu unterstützen, indem das Kalkwerk Sanssouci jenen Schotter bereitstellte, der in den nächsten Wochen ange-liefert und verarbeitet werden muss. Insgesamt sind dies 5.600 Tonnen. Da die Firma Heiler sehr großen Wert auf die Qualität des Schotters legt, musste der TuS Langenholthausen, der den Einkauf dieses Materials selbst übernommen hat, eine Probelieferung organisieren. Dies war ohne Probleme möglich, weil Kalkwerk Sanssouci und Spedition Mimberg Hand in Hand arbeiteten. "Wenn ich am Mittwoch in Langenholthausen bin, werde ich Schotter mitnehmen und ihn auf seine Qualität überprüfen lassen", sagte Hans-Willi Maasjost, der mit der Einarbeitung des Materials Anfang Juli beginnen möchte. "Unser erklärtes Ziel ist es, dass der neue Kunstrasenplatz Ende Juli fertig ist", sind sich die Firma Heiler und der TuS Langenholthausen einig. Einig ist sich der Vorstand des TuS auch darüber, dass die Finanzierung des 500.000-Euro-Projektes nur mit Hilfe von Spendern und Sponsoren möglich ist. "Der Parzellenverkauf läuft gut, aber wir müssen uns alle noch mehr einbringen, auch mit Blick auf die Bandenwerbung", nahm Vorsitzender "Charly" Grote die Vorstandsmitglieder in die Pflicht. Wer den TuS Langenholthausen beim Bau des neuen Kunstrasenplatzes, der vorwiegend für die Jugend gedacht ist, durch eine Spende unterstützen möchte, kann diese auf folgende Konten einzahlen: Volksbank im Märkischen Kreis (Konto 11625701) oder Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis (Konto 90042375).

Baubeginn
04. Juni 2008   von Richard Elmerhaus

Genau einen Tag nach dem Schützenfest der Schützenbruderschaft St. Johannes erfüllte sich für den TuS Langenholthausen ein lang gehegter Wunsch, denn die Firma Heiler aus Bielefeld begann am Dienstagmorgen um 9.27 Uhr mit dem Bau des Kunstrasenplatzes auf dem „Düsterloh“.

Sichtlich gezeichnet von einer langen Schützenfest-Nacht erklärte der 1. Vorsitzende „Charly“ Grote, nachdem Josef Berlemann mit einer Raupe begonnen hatte, den Rasen abzutragen: „Andreas, jetzt gibt es kein Zurück mehr.“

Mit einem Lächeln auf den Lippen nahm TuS-Geschäftsführer Andreas Aßhoff den Kommentar des TuS-Präsidenten zur Kenntnis und informierte sich ebenso wie dieser bei Hans-Willi Maasjost über die geplanten Aktivitäten der Firma Heiler auf dem „Düsterloh“ in den nächsten Tagen.

Der Betriebsleiter und „Chef“ der Baumaßnahme auf dem „Düsterloh“, Maasjost, ließ „Charly“ Grote und Andreas Aßhoff wissen, dass Josef Berlemann für die Erdarbeiten rund eine Woche benötigen wird. Denn insgesamt muss er mit dem riesigen Caterpillar rund 6.000 qm Erdreich bewegen.

Der Mutterboden kommt dem Landwirt Helmut Fabry zugute. Er schafft hinter dem Sporthaus des TuS Langenholthausen eine 1,5 ha große Ackerfläche, weil der Orkan „Kyrill“ im Januar 2007 seinen Wald bis auf wenige Bäume vernichtete. Der freigelegte Baugrund wird benötigt, um auf dem Sportplatz am „Düsterloh“ den Höhenausgleich herbeizuführen. Diese Arbeit ist erforderlich, weil zwischen den beiden Fußballtoren ein Höhenunterschied von sage und schreibe 2,33 m besteht.

Wenn der Höhenausgleich erfolgt ist, beginnt die Firma Heiler mit dem Einbau der Drainage. Zuvor wird der neue Unterbau des Kunstrasenplatzes gekalkt, damit er an Stabilität gewinnt.

Erklärtes Ziel der Firma Heiler ist es, den neuen Kunstrasenplatz bis Ende Juli zu erstellen. Voraussetzung dafür ist nach Aussage von Dipl.-Ing. Hans-Willi Maasjost jedoch: „Gutes Wetter.“

Da der Bau des Kunstrasenplatzes den TuS Langenholthausen über 400.000 Euro kostet, bittet der Vorstand Bürger und Sponsoren, ihn finanziell zu unterstützen, und zwar durch den Kauf von Parzellen oder aber durch Geld- oder Materialspenden.

Geldspenden können auf die Konten 900042375 (Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis) und 11625701 (Volksbank im Märkischen Kreis) eingezahlt werden. Der TuS ist berechtigt, Spendenquittungen auszugeben. Für weitere Auskünfte im Zusammenhang mit dem Bau des Kunstrasenplatzes steht der 1. Vorsitzende „Charly“ Grote, Telefon 02375/2282, gerne zur Verfügung
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